Das Sparbuch war schon immer Mist

Man kann es nicht oft genug sagen. Wer Vermögen mit passiven Einnahmen aufbauen möchte, kommt um Aktien und der Börse nicht herum. Das Sparbuch hat ausgedient. Es wird Zeit, dass du es einmottest, wenn dies bisher noch nicht geschehen ist.

Aktien und die Börse werden permanent mies gemacht. Am Montag habe ich die Sendung „Hart aber fair“ gesehen, wo die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht wieder einmal von Casino an den Aktienmärkten gesprochen hat. Die Sendung hatte übrigens den Titel: „Wer jetzt noch spart, ist selber schuld: Muss uns die Politik vor den Minuszinsen retten?“

https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/videos/video-wer-jetzt-noch-spart-ist-selber-schuld-muss-uns-die-politik-vor-den-minuszinsen-retten–102.html

Gegenfrage: Wer rettet uns vor der Politik?

Das Sparbuch war noch nie interessant für Sparer, auch wenn dies oft so dargestellt wird. Wenn wir einmal historisch die Sache betrachten, dann war 1980 ein Jahr, wo der durchschnittliche Zinssatz für Spareinlagen bei rund 4,6 Prozent lag. Ich rede jetzt vom normalen Sparer. Wenn du mit einer Million Mark zur Bank gegangen wärst, hättest du natürlich bis zu 8 Prozent Zinsen bekommen, das ist aber nicht der normale Sparer.

4,6 Prozent Zinsen klingt doch super, ganz so toll ist es aber dennoch nicht. Im Jahre 1980 lag die Inflation in der Bundesrepublik Deutschland bei 5,4 Prozent. Die Inflation lag damit über den Sparzinsen, somit wurde das Geld weniger wert.

  An der Börse kommen erst die Schmerzen, dann das Geld

Es wird immer wieder das Märchen verbreitet, dass man für Aktien viel Geld haben muss und es sich die meisten Menschen nicht leisten können. Das ist Blödsinn! Es gibt natürlich eine kleine Schicht, die hat wirklich kein Geld dafür. 90 Prozent aller Menschen könnten dies aber.

Würde man diese 90 Prozent befragen, würden natürlich viele von denen behaupten, dass sie kein Geld für die Börse haben. Sie haben kein Geld dafür, weil sie viel Geld für unnötige Quatsch ausgeben, was letztendlich gut für uns ist, sie bezahlen unsere Dividenden. Auch diese Menschen brauchen wir und die werden uns bestimmt nicht ausgehen.

Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, kommt aus meiner Sicht an Aktien bzw. ETFs nicht vorbei. Nur herumjammern, wie schlecht es einem geht und wie ungerecht die Welt doch ist, hilft nicht weiter. Nur wer anfängt, kann es schaffen. Wer nicht anfängt, hat bereits aufgegeben und kann weiter jammern.



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