Geld sparen beim Kochen – 17 clevere Spartipps um günstig zu Kochen

Kochen mit wenig Geld ist möglich. Viele denken, man kann sich nur gesund ernähren, wenn man viel Geld hat und teure Bioprodukte kauf. Dies stimmt natürlich nicht. Meist wird dies von Menschen gesagt, die gar nicht kochen können und daher lieber eine Büchse aufmachen.

Geld sparen beim Essen kann jeder. Auch mit nur wenig Geld lassen sich leckere und günstige Gerichte zaubern.

  1. Koche Wochenpläne. Erstelle dir eine Liste mit dem, was du die ganze Woche über kochen möchtest und welche Zutaten du benötigst. Gemüseabpackungen sind oft etwas größer. Versuche beispielsweise die Möhren in mehreren Gerichten über die Woche einzubauen. So schmeißt du nichts weg. Ein Eintopf oder Pfannengericht ist lecker und perfekt dazu geeignet, Gemüse- und Fleischreste zu verarbeiten.
  2. Kaufe saisonales Obst und Gemüse, dies ist günstiger als welches, dass von weit her transportiert werden muss. So hast du eine gute Abwechslung je nach Jahreszeit auf deinem Teller.
  3. Achte beim Einkaufen auf den Kilopreis. Es gibt immer mehr Mogelpackungen. Eine große Verpackung sagt nichts über den Inhalt aus. Oft ist da nur viel Luft drin. Großabpackungen sind meist günstiger als kleinere. Es gibt aber auch Ausnahmen, daher auf den Kilopreis achten.
  4. Kaufe keine Fertigprodukte, koche selber. In Fertigprodukten ist alles mögliche drin, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, zu viel Fett und Salz, Zucker und haufenweise anderes Zeug. So nimmst du viel mehr Kalorien zu dir als notwendig und wirst nur dick.
  5. Du benötigst auch keine Fertigprodukte für Soßen, Brühen, Salatdressings, zum Verdicken oder was sonst noch so alles aus dem Regal von der Industrie angeboten wird. Mach es selber, dann weißt du auch, was drin ist.
  6. Immer den Deckel auf den Topf, dies spart Energie und das Wasser kocht schneller. Achte auch darauf, dass die Herdplatte so groß ist wie der Topf. Wenn der Topf kleiner ist, verschwendest du Wärme bzw. Energie. Ein etwas größerer Topf als die Herdplatte ist OK.
  7. Koche größere Mengen. Viele Gerichte kann man auch mit zur Arbeit nehmen, dies spart den Besuch in der Mittagspause beim Bäcker oder Fast Food Restaurant, gesünder ist es auch.
  8. Wenn du doch einmal etwas zu viel eingekauft hast, kannst du dein Obst, Gemüse und Fleisch, sogar fertig gekochte Gerichte, auch einfrieren. Obst kannst du auch zu Marmelade verarbeiten oder Einlegen, wie auch Gemüse. Besorge dir ein günstiges Vakuumiergerät und Plastikbehälter zum Einfrieren.
  9. Kaufe ganze Hühnchen und zerlege sie. Es gibt immer günstige Maishähnchen. Den einen Tag gibt es Hähnchenkeule, den andere Brust und die Reste kommen in die Suppe.
  10. Schaue dir die Prospekte der Discounter an, es gibt immer Schnäppchen. Manchmal sind Bioprodukte sogar günstiger in der Werbung als herkömmliche Produkte. Händler auf Wochenmärkten bieten gelegentlich zum Ende hin einige Schnäppchen an, eine Kiste Obst oder Gemüse zum Sonderpreis.
  11. Obst und Gemüse gibt es bei den Discounter abends oder samstags meist günstiger, oft sogar mit einem Rabatt von 50 Prozent. Der Laden möchte nicht, dass die Waren bis Montag schlecht werden bzw. etwas schrumpelig aussehen. Nur weil das Gemüse etwas schrumpelig aussieht, ist es nicht schlecht. Man kann es immer noch essen.
  12. Kaufe Eigenmarken der Discounter. Ich habe bisher keinen Qualitätsunterschied zu den Markenprodukten feststellen können.
  13. Reibe deinen Käse selbst. Geriebener Käse oder in kleine Quader für Spießchen geschnitten, kannst du aus einem größeren Stück selbst viel günstiger herstellen. Genauso wenig solltest du geschnittenes Obst und Gemüse oder geschälte Kartoffeln kaufen. Selbst machen spart Geld.
  14. Fleisch ist teurer als Gemüse. Verzichte lieber einmal die Woche auf Fleisch und kaufe dafür dann Fleisch aus einer langsameren Aufzucht. Es muss nicht Bio sein. Viele kleine Bauern haben kein Biosiegel, dennoch sind ihre Tiere oft mehr Bio als die mit Siegel. Iss bewusster, weniger ist in diesem Fall mehr. Fleisch aus Massentierhaltung, oder wie ich es nenne, der Turboaufzucht, wird in der Pfanne kleiner, weil es viel Wasser verliert. Es macht beim Essen keinen großen Unterschied, wenn bei einem Gericht etwas weniger Fleisch drin ist und dafür aber mehr Gemüse, es ist sogar gesünder und günstiger, satt macht es trotzdem.
  15. Verwende mehr Margarine als Butter beim Kochen. Butter ist ziemlich teuer geworden in den letzten Jahren. Der Geschmacksunterschied ist meisten zu vernachlässigen.
  16. Mache dein Paniermehl selbst aus alten Brötchen. Dies spart zwar nur wenig Geld, aber verringert den Abfall. Du musst die Brötchen nur trocknen und dann mit einer Reibe klein hobeln. Pass auf deine Finger auf.
  17. Baue dir die Küchenkräuter selber in Töpfen oder Schalen an. Saatgut ist günstig, wenn man nicht die großen Marken kauft. Es ist viel gesünder als dieses getrocknete, teure Zeug aus der Büchse. Man kann Kräuter auch im Topf kaufen, lass es lieber, meist gehen die schnell ein, auch wenn Bio darauf steht. Vor allem Basilikum aus dem Laden ist besonders boshaft, es geht eigentlich immer ein. Die Töpfe kommen aus einer Großzucht, wo alles auf Tempo getrimmt ist. Die Stiele sind so dünn, dass sie umfallen würden, wenn man die Folie entfernt. Die Töpfe sollen im Geschäft gut aussehen, dass sie danach noch haltbar sein sollen, ist nicht eingeplant. Durch den Transport zum Händler bekommen die gleich noch einen weg. Der Handel gibt ihnen den Rest, keiner gießt sie, das Licht ist nicht optimal. Wer es doch versuchen will, dann bloß nicht die Plastikumhüllung abzureißen, nur jeden Tag einen Zentimeter kürzen, damit die Pflanze sich an die neue Umgebung gewöhnt. Man kann sie auch auf mehrere Töpfe verteilen, damit sie mehr Platz bekommt. Ideale Temperatur liegt bei 20 Grad, Düngen nicht vergessen.
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Wer Englisch spricht, dem empfehle ich diese drei Kochseiten. Dort kann sich jeder Inspirationen für günstiges Kochen holen. Gut Kochen und Essen ist keine Frage des Geldes.

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