Ein bisschen mehr Risiko bei Aktien darf sein

Natürlich möchte man an der Börse und bei seinen Aktien ein möglichst kleines Risiko eingehen, dies ist vollkommen verständlich. Wer möchte schon gerne sein Geld mit hochspekulativen Aktien aufs Spiel setzen, vermutlich niemand.

Manchmal zahlt sich etwas Mut allerdings auch aus. Oft suchen Anleger Aktien mit einer Turnaround-Chance. Gründe für einen niedrigen Aktienkurs gibt es viele, seien es Shortseller, Schadensersatzklagen oder einfach nur schlechte Geschäftszahlen.

Wenn ich solche Aktien kaufe, achte ich stets darauf, was genau die Ursache ist. Wenn es einfach nur Shortseller sind und es eigentlich keinen wirklichen Grund für den niedrigen Aktienkurs gibt, sonst alles geschäftlich gut läuft, dann spricht nichts gegen einen Aktienkauf für mich.

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Wenn ein Unternehmen mit Schadensersatzklagen überschüttet wird, so wie Bayer nach der Monsanto-Übernahme, dann gilt hier Vorsicht. Auch wenn es zu einem Vergleich mit den über 42.000 Klägern kommt, dann schützt dies das Unternehmen nicht vor zukünftigen Schadensersatzklagen neuer Kläger. Bayer ist und bleibt für mich ein heißes Eisen, was ich nicht anfassen werde.

Sinkt der Aktienkurs seit längerer Zeit, weil es wirtschaftlich nicht gut läuft, sollte man versuchen, einen halbwegs guten Zeitpunkt zum Einstieg zu finden. Den perfekten Zeitpunkt findet man meist nie, entweder man kauft zu früh oder zu spät. Wenn jedes Jahr schlechter läuft, dann würde ich abwarten, bis es wirtschaftlich wieder aufwärts mit dem Unternehmen geht. Natürlich erwischt man so nicht den Tiefpunkt der Aktie und zahlt etwas mehr, dennoch ist dies der sichere Weg.

Wie die meisten Leser meines Blogs wissen, ich liebe Hochdividenden-Aktien. Dennoch weiche ich gelegentlich davon ab, eher selten, aber es kommt vor, vielleicht einmal im Jahr, letztes Jahr war es Wirecard. Es spricht nichts dagegen, auch einmal eine Aktie auszuwählen, mit einer sehr geringen Dividendenrendite oder sogar, wo gar keine Dividende ausgeschüttet wird, wenn das Geld ins Wachstum fließt und das Unternehmen profitabel ist. Der Gewinn sollte dann aber jährlich steigen.

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Hier empfiehlt es sich aber, möglichst früh dabei zu sein. Auch solche Aktien können sinnvoll für das Depot sein, wenn man sie vielleicht doch irgendwann einmal verkaufen möchte, um sich einen größeren Wunsch erfüllen zu können. Dann muss man nicht die Hochdividenden-Aktien verkaufen. Einige Unternehmen schütten später aber durchaus noch eine Dividende aus, auch wenn sie es in den ersten Jahren nicht machen.

Den richtigen Weg gibt es nicht an der Börse, viele Wege funktionieren. Jeder hat seine Strategie, an die er glaubt.

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