Nur die Reichen gewinnen an der Börse – Stimmt das?

Kleinanleger machen an der Börse nur Verluste, die Reichen die Gewinne, so lautet die breite Meinung vieler. Dies ist ein sehr hartnäckiges Gerücht, was es schon immer gab und permanent verbreitet wird. Nur hat es mit der Realität absolut nichts zu tun. Durch dieses Vorurteil lassen sich viele Kleinsparer die Chance entgehen, ein kleines Vermögen mit Aktien aufzubauen.

Jeder kann an der Börse Geld verdienen. Es spielt keine Rolle, ob man reich ist oder ein Kleinsparer. Der Reiche macht nur mehr Gewinn, weil er mehr Geld investieren kann. Auch die Reichen machen übrigens Verluste. An der Börse ist Geduld die oberste Tugend. Man muss nicht besonders schlau sein, um einen ETF zu kaufen.

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Der Dow Jones hat beispielsweise seit über 120 Jahren eine durchschnittliche jährliche Rendite von 10 Prozent erwirtschaftet. Damit schlägt er das Sparbuch um Lichtjahre. Einfach einen ETF auf den Dow Jones kaufen, so kompliziert ist das doch nicht. Bereits ab 25 Euro ist das möglich.

Wie bereits erwähnt ist Geduld gefragt. Verlust macht, wer in Panik gerät und bei fallenden Aktienkursen verkauft. Der Trick ist, einfach nichts zu machen. Finger weg von der Tastatur! Nicht beim Broker einloggen, höchstens, um eine weitere Kauforder einzugeben. Ansonsten Finger weg!

Kleinanleger verlieren an der Börse gewöhnlich Geld, wenn sie nur auf eine Aktie setzen. Sie haben irgendwo von einer Überfliegeraktie gehört und dann kaufen sie die, meist dann, wenn die anderen Investoren gerade aussteigen. Dann sinkt der Aktienkurs und schon wird die Aktie panisch wieder verkauft, mit dickem Verlust. Dies ist die absolut falsche Herangehensweise.

Diversifikation heißt das Zauberwort. Entweder man kauft sich Aktien von diversen Unternehmen und Branchen zusammen, 20 bis 30 ist eine gute Menge oder ETFs, die sind noch breiter gestreut. Die 20 bis 30 Unternehmen muss man nicht gleich am Anfang haben. Jeder fängt einmal klein an. Über die Jahre kommt schon eine entsprechende Menge zusammen. Einfach anfangen.

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