Staat verschuldet sich auf Kosten der Bürger – Kalte Enteignung des deutschen Sparers

Der Deutsche Staat saniert sich auf Kosten der Bürger. In den letzten 10 Jahren hat er rund 290 Milliarden Euro an Zinsen gespart und wer hat`s bezahlt, der dumme Bürger natürlich. Die Bürger haben 200 Milliarden Euro durch die Nullzinspolitik verloren.

Seitens der Politik wurde gerne auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) von Mario Draghi geschimpft. Wie aber immer in der Politik gilt auch hier, Wasser predigen, selbst Wein saufen. Während öffentlich von der Politik geschimpft wurde, hat man sich innerlich gefreut, dass man wieder einen Dummen gefunden hat, der dem Staat Geld schenkt.

Auf diese Art muss der Staat keine neuen Schulden machen, er kann sogar viele Milliarden jedes Jahr mehr verbrennen, ähm investieren. Man muss der Fairness halber sagen, dass die Niedrigzinspolitik der EZB die Euro-Zone bis zu einem gewissen Punkt vor dem Zusammenbruch bewahrt hat.

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Dieser Punkt ist mittlerweile aber überschritten, die Staaten der EU sanieren sich auf Kosten ihrer Bürger. Die Niedrigzinspolitik wird erst einmal so weitergehen, Christine Lagarde wird an dieser Politik nichts ändern. Irgendwann wird die nächste Krise kommen, was wird dann? Die Notenbanken haben dann so gut wie keine Möglichkeiten mehr zu reagieren. Erst kürzlich haben die ersten beiden Banken in Deutschland Negativzinsen für Sparer ab dem ersten Cent angekündigt, Garantiezinsen auf Lebensversicherungen sind auch im Keller.

Die Bürger zahlen für diese verfehlte Politik mit ihren Ersparnissen, die von der Inflation Jahr für Jahr aufgefressen werden. Die schleichende Inflation macht die Bürger arm, nur sie merken es nicht. Wer 10.000 Euro auf seinem Sparbuch hat und Null Zinsen bekommt, der hat in 10 Jahren noch immer 10.000 Euro auf dem Sparbuch, ist ja nicht weniger geworden, denkt sich Otto Normalverbraucher. Tätsächlich hat die Kaufkraft aber durch die Inflation abgenommen.

Die EZB soll unabhängig sein, tatsächlich nimmt der Einfluss der Regierungen auf die Notenbanken zu. Die Staaten sind hoch verschuldet, das Wort sparen hat die Politik noch nie gehört, sie kann nur immer noch mehr Geld zum Fenster herausschmeißen. Irgendwie müssen die klammen Staaten, vor allem die im Süden, ja von ihren Schulden herunterkommen, Nullzinsen sind dafür ideal.

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Es ist mittlerweile eine riesige Blase bei den Staatsanleihen entstanden, die vorwiegend von der EZB aufgekauft worden sind. Wer in Staatsanleihen investiert, zahlt real sogar noch drauf. Die EZB drückt durch den Kauf der Staatsanleihen die Zinsen auf Null und niedriger, wenn man dann die Inflation noch einrechnet, kommt für den Anleger in Minus raus, weil die Inflation höher ist als die Zinsen. Ergebnis ist eine Geldentwertung. Der dumme Sparer wird schleichend enteignet.

Auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto sollte sich nur ein Notgroschen befinden, das restliche Geld gehört sinnvoll investiert. Du hast letztendlich zwei Möglichkeiten, entweder du arbeitest, oder dein Geld arbeitet für dich. Was ist dir lieber?

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