Aktien sind Teufelszeug! Igitt! Bloß nicht in Ausbeuterbetriebe investieren!

Ich höre diese Sprüche immer wieder, wenn man sich mit anderen Leuten über Geld und die böse Börse unterhält. Die meisten Deutschen sprechen allerdings nicht über Geld. Wie heißt es so schön, über Geld spricht man nicht, man hat es. Viele haben es aber auch nicht, weil sie gar nicht darüber sprechen. Welch eine Ironie.

Aber hast du dir mal überlegt, was deine Bank mit deinem Geld macht, dass du auf deinem Sparbuch oder Tagesgeldkonto hast? Sie verleiht es zu hohen Zinsen an andere Bankkunden, die in den Kontokorrent gerutscht sind, sie nutzt ihre finanzielle Notlage aus, spekuliert selbst an der Börse oder verleiht es an Unternehmen, denen du es nie geben würdest. Ist das jetzt besser?

Wenn du dein Geld selbst in Aktien investierst, entscheidest du, in welche Unternehmen du investieren möchtest. Wenn es dir wichtig ist, dass ein Unternehmen umweltbewusst arbeitet, dann suchst du dir so ein Unternehmen aus, wenn du keine Rüstungsunternehmen magst, dann musst du nicht in diese investieren. Gefallen dir keine Hersteller, die Diesel-Autos produzieren, investiere in Elektroautohersteller. Suche dir die Unternehmen aus, die deinen Kriterien entsprechen.

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Die Börse ist der Ort, wo man das Wachstum von Unternehmen finanziert. Wenn die Unternehmen neue Aktien ausgeben, kannst du das Wachstum und Schaffung neuer Arbeitsplätze mit deinem Geld unterstützen. Ist doch ein schöner Gedanke, anderen Menschen einen Job zu geben, damit sie ihre Familie ernähren können, oder?

Anstatt deine Bank die Zinsen verdienen zu lassen, erhältst du dann die Dividende. Was spricht dagegen, ein paar Euro zu verdienen? Wenn du das Geld nicht willst, spende es für karitative Einrichtugen oder das Tierheim. Es gibt viele soziale Einrichtugen, die es dringend benötigen. Deine Bank benötigt es jedenfalls nicht!

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