Cullen/Frost Bankers – Eine Alternative zu den Platzhirschen?

Auch heute möchte ich euch einen weiteren Vertreter der eher unbekannten amerikanischen Banken vorstellen, die Cullen/Frost Bankers, Inc.

In den Medien wird meist das Augenmerk auf die großen Vertreter dieser Branche gelegt, wie Wells Fargo, Bank of America, J.P. Morgan oder Citigroup. Dennoch ist es durchaus wert einen Blick auf die kleineren Finanzinstitute in den USA zu legen.

Was mir besonders an diesen kleinen Banken gefällt ist die regionale Ausrichtung, sie sind dort lokal verwurzelt und bieten dort für die Menschen und Unternehmen ihre Dienstleistungen an. Im Gegensatz zu den großen Finanzinstituten zocken sie auch nicht mit dem Geld an der Börse, sie verleihen es lieber in der Region.

Werbung

Cullen/Frost Bankers ist eine Bankenholding aus San Antonia im US-Bundesstaat Texas, die dort 146 Filialen unterhält und ca. 4.300 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Unternehmen wird ebenfalls zu den Dividenden-Aristokraten gezählt, die derzeitige Dividendenrendite liegt bei ca. 3,1 Prozent. Auch der Aktienkurs kann sich durchaus sehen lassen, er hat in den letzten zehn Jahren um ca. 90 Prozent zugelegt.

Im Jahre 2018 erwirtschaftete Cullen/Frost Bankers einen Umsatz von knapp 1,4 Milliarden USD bei einem Gewinn von knapp 509 Millionen USD vor Steuern. Die Umsätze und Gewinne steigen seit Jahren.

Werbung

Ich persönlich glaube, dass kleine Regionalbanken durchaus besser ihren Kunden sowie auch Regionen in denen sie tätig sind kennen als die Großbanken und daher vielleicht auch die einzelnen Risiken besser abschätzen können.

Cullen/Frost Bankers denke ich kann dies sehr gut, was das Unternehmen in der Finanzkrise 2008/2009 oder auch in der vorherigen Krise am Neuen Markt bewiesen hat. Das Unternehmen hat beide Krisen erfolgreich überstanden und dennoch Jahr für Jahr weiterhin die Dividende für seine Aktionäre erhöht.

Cullen/Frost Bankers sollte auf keiner Watchlist fehlen. Ich halte das Unternehmen für einen sehr guten Zukunftswert, die Bank wird sicherlich langfristig noch wachsen. Allerdings ist der derzeitige Aktienkurs noch zu hoch, ich würde hier auf einen etwas günstigeren Einstieg warten.

Nucor - Was bringt die Zukunft für die amerikanischen Stahlunternehmen?
Black Hills Corporation - Die amerikanische Alternative zu RWE und E.ON


Füge einen Kommentar hinzu:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.