Fresenius – Der erste und einzige deutsche Dividenden-Aristokrat

Die Fresenius SE & Co. ist ein 1902 gegründetes, deutsches Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen aus Bad Homburg. Das Unternehmen ist im DAX an der Deutschen Börse gelistet. Weltweit beschäftigt Fresenius über 280.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern.

Das Unternehmen ist in vier eigenständige Geschäftsbereiche unterteilt.

Der Geschäftsbereich Fresenius Medical Care ist weltweit führend im Bereich der Dialysebehandlung. Er erwirtschaftet ca. 52 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens.

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Zum Geschäftsbereich Fresenius Helios gehören die Helios Kliniken, dass es die größte private Kliniken Gruppe in Europa. Er erwirtschaftet ca. 26 Prozent des Gesamtumsatzes von Fresenius.

Der Geschäftsbereich Fresenius Kabi beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Arzneimitteln, Infusionen und Medizintechnik, er erwirtschaftet ca. 19 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens.

Der Geschäftsbereich Fresenius Vamed ist spezialisiert auf das Projekt- und das Managementgeschäft von Gesundheitseinrichtungen, er ist mit seinen ca. 3 Prozent Umsatz auch der kleinste Geschäftsbereich von Fresenius.

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Im Jahre 2018 erwirtschafte Fresenius einen Umsatz von ca. 33,5 Milliarden Euro und einen Gewinn von ca. 4,66 Milliarden Euro vor Steuern.

Fresenius ist das erste und bisher einzige deutsche Unternehmen, dass zu den sogenannten Dividenden-Aristokraten gezählt wird, dass sind Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren in Folge eine Dividende ausschütten und diese Jahr für Jahr erhöhen.

Seit Juni 2017 ist die Aktie im Sinkflug, gegen Ende 2018 kam es zu einem weiteren erheblichen Kurseinbruch aufgrund von Problemen im Geschäftsbereich Fresenius Medical Care, bedingt durch eine Hyperinflation in Argentinien, ein schwächerer Dialysegeschäft in Nordamerika, Kosten für Informationskampagnen wegen der diskutierten Änderungen der Dialysebehandlung in Kalifornien sowie Rückstellungen für laufende Vergleichsverhandlungen mit der US-Regierung wegen fragwürdiger Geschäftsvorgänge. Diese Probleme/Kosten sehe ich persönlich nicht also so schwerwiegend an.

Allerdings muss man durchaus zur Kenntnis nehmen, dass das Geschäft mit Kliniken immer schwieriger wird, die Kosten steigen. Der derzeit niedrige Aktienkurs kann ein günstiger Einstieg sein. Ich persönlich würde mir die Aktie nicht ins Depot legen.

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