Helmerich & Payne – Finger weg von Krisenaktien

Der niedrige Öl und Gaspreis macht der Branche weiterhin zu schaffen, so verwundert es nicht, dass auch der Bohrdienstleister Helmerich & Payne, Inc. erheblich darunter leidet.

Helmerich & Payne besitzt und betreibt Bohrinseln in Nordamerika, Südamerika, dem Nahen Osten und Afrika sowie Offshore-Bohrinseln im Golf von Mexiko. Das Unternehmen ist sehr aktiv im Bereich der Schieferbohrung/Fracking in den USA, z.B. im Perm-Becken, Eagle Ford Shale und Woodford Shale.

Helmerich & Payne fungiert als Lohnunternehmen für eine Vielzahl von Erdöl- und Gasunternehmen, was es mit seinen knapp 8.800 Mitarbeitern zu einem der größten Dienstleister in diesem Bereich weltweit macht.

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Das Unternehmen wurde 1920 als ein Joint Venture zwischen Walt Helmerich II und Bill Payne gegründet und hat seinen Hauptsitz in Tulsa, im US-Bundesstaat Oklahoma.

Des weiteren entwickelt Helmerich & Payne lenkbare Drehbohrsystemtechnologien und besitzt ein Shoppingcenter, Lagerhallen und Grundstücke in Tulsa.

Über 90 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Helmerich & Payne in den USA, die Umsätze sind dort in den letzten Jahren gestiegen bedingt durch die immer stärker werdenden Schieferbohrungen.

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Ein Blick in die Bilanzen von Helmerich & Payne zeigt nichts Gutes. Seit 2014 geht es mit dem Gewinn vor Steuern abwärts, 2016 und 2017 hat das Unternehmen sogar Verlust geschrieben, 2018 gerade mal knapp einem Gewinn von 16 Millionen USD vor Steuern, für 2019 sieht es auch nicht besser aus.

Dementsprechend verwundert es nicht, dass der Aktienkurs in den letzten fünf Jahren um ca. 65 Prozent gesunken ist.

Man mag es kaum glauben, aber Helmerich & Payne ist tatsächlich ein Dividenden-Aristokrat, dass sind Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren eine Dividende ausschütten und diese Jahr für Jahr erhöhen. Die Dividendenrendite liegt bei ca. 7,5 Prozent.

Da ich persönlich nicht daran glaube, dass sich an den niedrigem Öl- und Gaspreisen in naher Zukunft etwas ändern wird, würde ich mir diese Aktie nicht ins Depot legen, selbst bei einer so erstklassigen Dividendenrendite. Die Gefahr dass der Aktienkurs noch deutlich weiter fallen wird ist sehr groß.

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