In eigene Hanf-Pflanzen investieren in der Schweiz und damit Geld verdienen – so geht’s!

Es gibt einen neuen Cannabis-Trend, den du kennen solltest. Bisher hat man als Anleger in Cannabis-Aktien investiert, welche in der Vergangenheit meistens sehr stark abgestürzt sind, ein eher schlechtes Investment für Anleger bisher.

Der neueste Trend ist, in eigene Pflanzen in der Schweiz zu investieren. Man kann sie dort im Gewächshaus anbauen sowie pflegen lassen und profitiert finanziell dann von der Ernte, ohne selbst einen Handschlag machen zu müssen. Wie das geht, erkläre ich dir jetzt.

Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis steigt, dies ist unbestritten. Es gibt auf dem Markt sogar Lieferengpässe bei medizinischem Cannabis. Die Schweiz hat auf diesen Trend sehr schnell reagiert und ermöglicht als derzeit einziges Land in Europa den legalen lizenzfreien Cannabisanbau. Dadurch sind nun auch für Anleger interessante Möglichkeiten entstanden.

Ich möchte es aber gleich deutlich sagen, dies ist keine Anlageberatung, ich bin kein Finanzberater und übernehme keine Haftung für evtl. finanzielle Schäden. Die Cannabis-Branche ist noch sehr jung und risikoreich. Du bist für dein Handeln selbst verantwortlich. Ich möchte dir nur diese neue Variante einmal vorstellen, mehr nicht.

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Zurück zum Thema. Das schweizer Unternehmen Cannerald GmbH bietet Investoren und Cannabis-Interessierten mit CannerGrow* die Möglichkeit, sich selbst Pflanzen zu kaufen. Es wurde 2017 als Projekt der MSL Industries GmbH gegründet und ist seit Juli 2018 ein eigenständiges Unternehmen. Dies ist bereits ab einer Pflanze möglich. Man kann sie auch wieder später verkaufen.

Eine 4.600 Quadratmeter große Produktionsanlage befindet sich ca. 30 Autominuten von Bern entfernt, mit idealer Beleuchtung und Belüftung sowie entsprechender Bewässerung. Es werden aber noch weitere Produktionszentren betrieben bzw. sollen folgen. Man kann auch gelegentlich an einer 90-minütigen Führung durch die Anlage teilnehmen, aktuell aber nicht. Hier siehst du beispielsweise den Bravo Raum, kannst du über den Webbereich einsehen, wenn du dich kostenlos anmeldest.

Zwei meiner Blogleser haben damit schon Geld verdient. Recherchiere aber bitte wie immer selbst. Es dauert natürlich ein paar Jahre, bis man seine Investition wieder heraus hätte. Dies ist eher langfristig angelegt. Das schnelle Geld gibt es da auch nicht. Genauere Preise für deine Kalkulation findest du im Beitrag weiter unten.

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Über die Plattform kann man sich virtuelle Pflanzen kaufen, welche das Unternehmen dann tatsächlich im Growraum anbaut. Es gibt mehrere dieser Räume. Das Unternehmen übernimmt dann die Pflege der Pflanze. Diese Pflanze wird dann alle zwei bis drei Monate abgeerntet. Die Pflanze wird auch ersetzt, wenn sie keine Erträge mehr erwirtschaftet oder eingeht.

Die laufenden Kosten werden dann von den Ernteerträgen abgezogen, aktuell 35 Euro pro Ernte und Pflanze. Der verbleibende Gewinn wird zwischen dem Pflanzenbesitzer und CannerGrow* 50:50 aufgeteilt. Zu den laufenden Kosten gehören Steinwollblöcke, Wasser, Verbrauchsgüter, Dünger, Gehälter, Miete sowie Strom für Lüftung, Lampen und Ventilation.

Damit du einmal eine ungefähre Orientierung hast. Eine Pflanze kostet 1.098,54 Euro. Pessimistisch werden 45 Gramm je Pflanze als Ernteertrag angesetzt, optimistisch 75 Gramm. Die Realität liegt dazwischen. Beispielsweise hat die vierte Ernte im Bravo Raum im November 2020 durchschnittlich 50,3 Gramm je Pflanze eingebracht, im Alpha Raum im Oktober 2020 49,8 Gramm. Der Marktpreis je Gramm schwankt, dafür gibt es auch keine Garantie, wie auch für den Ernteertrag.

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Laut Erfahrungswerte meiner Blogleser liegt der Preis zwischen 1,45 und 2,35 Euro je Gramm, so wird es auch auf der Webseite angegeben. Ein Leser schrieb mir von 2,35 Euro je Gramm für den Juli 2020, hängt aber auch von der Sorte ab und an wen der Verkauf erfolgt. Bei B2B wird zwischen 1,45 und 1,95 Euro als Preis angegeben.

Im Jahr gibt es 4 bis 6 Ernten, rechne lieber nur mit 4. Nun kannst du dir ja ungefähr ausrechnen, was vielleicht möglich ist oder nicht. Man kann seine Pflanze auch nach drei Ernten über deren Marktplatz wieder weiterverkaufen.

Hier gibt es einen Artikel der Berner Zeitung über den Umbau einer ehemaligen Möbelfabrik zum Cannabis-Produktionsstandort des Unternehmens (alle Artikel 14 Tage kostenlos lesbar):

https://www.bernerzeitung.ch/region/bern/in-der-ehemaligen-moebelfabrik-waechst-jetzt-cannabis/story/11295818

Die Unternehmenspräsentation findest du hier:

https://cannergrow.com/r/T4AHJY *

Die Pflanzenaufzucht wird stetig weiterentwickelt und optimiert. Aktuell arbeitet das Unternehmen an der GMP-Zertifizierung der gesamten Anlage. Ich wollte dir diese Variante nur einmal vorstellen.


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