Renten-Desaster bei ehemaliger Sat.1 Fernseh-Psychologin Angelika Kallwass (72 Jahre alt)

Die ehemalige Sat.1 TV-Psychologin Angelika Kallwass hat der Webtalkshow ein Interview gegeben. Sie ist heute 72 Jahre alt und bekommt 380 Euro Rente, dazu noch eine kleine Witwenrente von ihrem verstorbenen Mann. Dies reicht weder zum Leben noch zum Sterben. Etwas Geld hat sie noch angelegt. Sie muss weiterhin arbeiten. Das Video-Interview kannst du dir hier anschauen:

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Angelika Kallwass hatte nur in ihrer Zeit als Angestellte in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt, während ihrer Selbstständigkeit nicht. Ihr verstorbener Mann hat es offenbar ähnlich gemacht, wie sie sagt.

Als normaler Mensch würde man sich jetzt fragen, wie kann das sein? Schlecht wird beim Fernsehen nicht bezahlt. Auch als selbstständige Psychologin verdient man gut. Es gibt so viele psychisch kranke Menschen, so viele Psychiater gibt es in Deutschland gar nicht. Die Praxen sind voll, man muss teilweise ein Jahr auf einen Termin warten, falls überhaupt neue Patienten angenommen werden. Somit muss es zwangsweise geschäftlich gut laufen, ohne nur einen Cent für Werbung auszugeben.

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Angelika Kallwass hat sich für ihre Rente nie interessiert. Jetzt hat sie den Schlamassel, arbeitet immer noch. Sie sagt zwar, dass sie sich sonst zu Tode langweilen würde, aber ob man das glauben möchte, muss jeder selbst für sich entscheiden.

Viele bekannte Fernseh-Gesichter und Sportler können nicht mit Geld umgehen. Sie verdienen sehr viel Geld und geben es noch schneller aus. Mike Tyson hat nach eigenen Angaben 300 Millionen Dollar verdient, aber 500 Millionen Dollar verprasst. Jetzt musste er wieder mit 54 Jahren gegen Roy Jones kämpfen, um seine Schulden abzubezahlen.

Ich kenne viele Selbstständige, die sich nicht um ihre Rente kümmern, obwohl sie viel verdienen. Das böse Erwachen wird mit Renteneintritt kommen. Bei einigen kam diese Erkenntnis schon, die sind heute über 70 Jahre und arbeiten immer noch. Die haben alle gut verdient, aber nichts für die Rente getan. Ich bin einmal gespannt, wie lange die noch arbeiten können. Irgendwann sagt der Körper, geht nicht mehr, was kommt dann? Von was wollen die dann leben?

Ich bin seit über 25 Jahren selbstständig, mittlerweile auch Rentner seit einigen Jahren. Damals habe ich immer in die gesetzliche Rente mit eingezahlt, weitere private Rentenverträge abgeschlossen und auch an der Börse einiges angelegt.

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Es war nicht immer leicht. Oft hatte ich das Geld für meine Altersvorsorge eigentlich nicht, musste sparen. Ich habe mir kein neues Auto gekauft, es solange reparieren lassen, bis es wirklich nicht mehr ging. Familienurlaube hatte ich über Jahre gestrichen, nur das Notwendigste gekauft. Ich habe dies damals getan, um heute mit meiner Familie gut leben zu können, was ich kann. Ein paar Stunden arbeite ich trotzdem noch, hält mich geistig fit.

Ich höre sehr oft von Selbstständigen, dass sie kein Geld für die Altersvorsorge haben. Die Wahrheit ist, nur wenige haben es wirklich nicht, weil es geschäftlich nicht so gut läuft. Dann sollte man allerdings die Reißleine ziehen. Viele Unternehmer gehen oft ins Restaurant essen, tragen schöne Kleidung, reisen um die Welt und fahren ein schickes Auto. Die sagen auch, dass sie kein Geld für die Altersvorsorge haben.

Ich kann nur jeden raten, egal ob selbstständig oder angestellt, sich um seine Altersvorsorge rechtzeitig zu kümmern. Ein Jahr vor Renteneintritt ist es zu spät. Ansonsten könnte es sein, dass man auf die Tafel angewiesen sein wird.

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