Tesla war gestern: Virgin Galactic Aktie setzt zum Höhenflug an

Während alle auf Tesla und SpaceX von Elon Musk blicken, hat das Weltraumunternehmen Virgin Galactic (ISIN: US92766K1060) von Milliardar Richard Branson weitestgehend unbemerkt zum Höhenflug angesetzt. Zumindest die Aktie befindet sich aktuell Richtung Weltall, wenn es auch noch nicht die Kunden tun. Virgin Galactic hat bisher noch keinen Kunden in den Weltraum befördert, obwohl es eine große Nachfrage gibt. Es gibt über 600 Interessenten, ein Flugticket kostet rund 250.000 USD.

Allein in den letzten 14 Tagen hat die Aktie um rund 100 Prozent zugelegt.

Ich besitze auch einige Aktien von Virgin Galactic, OK, es sind einige mehr. Das Unternehmen ist aktuell das Einzige an der Börse notierte reine Raumfahrtunternehmen. SpaceX von Elon Musk wird vermutlich bald an die Börse gehen, Blue Origin von Amazon Gründer Jeff Bezos vielleicht auch irgendwann.

Daher ist das Interesse der Investoren groß. Sie konzentrieren sich erst einmal auf Virgin Galactic, da man noch keine Aktien der anderen Unternehmen über die Börse kaufen kann. SpaceX Aktien konnte man schon kaufen, aber über Umwege, auch nur mit größeren Summen und nicht über die Börse.

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Die Virgin Galactic Aktie ist absolut volatil. Sie hat gestern rund 30 Prozent innerhalb kurzer Zeit nachgegeben, sich danach aber wieder weitesgehend erholt. Man braucht gute Nerven. Ein Kauf der Aktie ist hochriskant, dies sollte jedem bewusst sein. Wenn die Bewertung von Tesla schon Wahnsinn ist, dann ist die von Virgin Galactic mehr als Irrenhaus reif.

Die Tesla-Aktie ist ebenfalls hochspekulativ, dennoch hatte ich mir nach dem letzten Kursrücksetzer vor rund 14 Tagen 11 Aktien zugelegt und gestern wieder mit Gewinn verkauft. Eigentlich mache ich einen Bogen um Automobilhersteller- und Zulieferer, dennoch wollte ich mir diese Möglichkeit nicht entgehen lassen.

Normalerweise würde ich in diesem Fall mein eingesetztes Kapital abziehen, indem ich eine entsprechende Anzahl Aktien verkaufe und die verbleibenden Aktien behalten. Da die Tesla-Aktie aber langfristig vermutlich sinken wird, auch wenn sie mittelfristig sogar noch steigen könnte, war mir dieser Schritt am sichersten. Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

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Eigentlich bevorzuge ich reines Buy and Hold, dennoch habe ich etwas „Risikokapital“ im Depot, welches ich gelegentlich in ein bis zwei Unternehmen investiere. Bei derart riskanten Käufen muss jedem klar sein, dass das Geld auch durch den Schornstein gehen kann.



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