Aktie des Tages: Energiekonzern Ameren Corporation +180% in 10 Jahren plus 2,5% Dividendenrendite

Die heutige Aktie des Tages ist der amerikanische Strom- und Gaskonzern Ameren Corporation (WKN: 911535 / ISIN: US0236081024) aus St. Louis. Das Unternehmen ist in den US-Bundesstaaten Missouri und Illinois tätig. Dort beliefert es 2,4 Millionen Kunden mit Strom und weitere 900.000 Kunden mit Gas.

Das Unternehmen ist 1997 durch eine Fusion der beiden Unternehmen Missouri’s Union Electric Company und Central Illinois Public Service Company entstanden. Heute beschäftigt es rund 8.500 Mitarbeiter.

Der Aktienkurs ist in den letzten zehn Jahren um rund 180 Prozent gestiegen. Energieversorger sind sicherlich keine Kursraketen, allerdings sind 18 Prozent durchschnittlicher jährlicher Kurszuwachs doch ganz anständig.

Energieversorgen wachsen meist kaum. Das Umsatzwachstum kommt üblicherweise über die Preiserhöhungen zustande. In seltenen Fällen wird auch einmal ein anderes Unternehmen übernommen. Ansonsten sind die Umsätze von Jahr zu Jahr eher konstant.

2019 erwirtschaftete Ameren einen Umsatz von rund 5,91 Milliarden US-Dollar und ein operatives Ergebnis von 1,267 Milliarden US-Dollar.

Wer eine langweilige Buy and Hold Aktie sucht, der ist mit amerikanischen Energieversorgern ganz gut aufgestellt. Ich habe vor einiger Zeit einen Beitrag über amerikanische Energieversorger geschrieben. Falls du dich für solche Aktien interessierst, dann kannst du dir gerne einmal diesen Beitrag anschauen:

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Ameren schüttet eine aktuelle Quartalsdividende von 0,495 US-Cent aus, auf das Jahr hochgerechnet sind dies 1,98 US-Dollar. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,5 Prozent. Die Aktie notiert derzeit rund zehn Prozent unter ihrem Höchststand.

Das Geschäftsmodell ist alles andere als spannend, was auch so gut ist. Strom benötigt jeder, Gas auch viele. Von daher mangelt es nicht an der Nachfrage. Als Aktionär sucht man bekanntlich ja immer nach Unternehmen, die auch in einer Krise Geld verdienen. Dies ist hier der Fall.

Natürlich gibt es immer ein Risiko bei Energiekonzernen. In Deutschland war es der Atomausstieg, in Japan Fukushima und bei Ameren war es ein Oberbecken des Pumpspeicherwerkes Taum Sauk, welches 2005 brach und eine Flutwelle auslöste. Solche Sachen können passieren, dies muss jedem beim Kauf von Aktien eines Energieversorgers klar sein. Ansonsten ist das Geschäftsmodell relativ stabil.



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