Australische Gesundheitsaktie des Tages: Sonic Healthcare Limited

Diagnostik-Dienstleistungen in der Medizin haben während der Corona-Pandemie eine wesentliche Rolle gespielt. Bei uns in Deutschland hat die australische Sonic Healthcare Limited (WKN: 909081 / ISIN: AU000000SHL7) rund 20 Prozent der PCR-Nachweise durchgeführt. Dann musste auch noch für einen Teil der positiven Tests eine Vollgenomsequenzanalyse durchgeführt werden. Dies hat die Kassen klingeln lassen bei den Laboren.

Sonic Healthcare gehört mit seinen 41.000 Mitarbeitern zu den ganz großen in der Branche. Über die Jahre gab es einige Zukäufe, um das Wachstum weiter voranzutreiben. Mittlerweile ist das Unternehmen mit 7.500 Mitarbeitern, an mehr als 50 Standorten, in Deutschland aktiv. Aber auch in Neuseeland, England, Irland, Schweiz, Belgien und den USA werden labordiagnostischen Dienstleistungen angeboten.

In Australien, Deutschland, Schweiz und Großbritannien ist Sonic Healthcare der größte private Anbieter von Diagnostikdienstleistungen, in Belgien und Neuseeland der zweitgrößte und in den USA unter den top fünf.

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Dadurch, dass die Aktie seit Dezember 2021 mehr als ein Drittel an Wert verloren hat, liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) bei unter 10, die Dividendenrendite bei rund 3,34 Prozent. Die Dividende für 2021 wurde sogar 100 Prozent franked ausgeschüttet, war die Jahre vorher anders. Lag sicherlich am guten Geschäft durch COVID-19.

Den Hauptumsatz erwirtschaftet Sonic Healthcare in Australien. Im Geschäftsjahr 2021/2022 waren es 38,5 Prozent des Gesamtumsatzes. Der Umsatz stieg auf 9,307 Milliarden AUD (Vorjahr 9,128 Milliarden AUD). Der Gewinn nach Steuern stieg auf 1,461 Milliarden AUD (Vorjahr 1,315 Milliarden AUD).

Durch den Kursrutsch ist die Aktie wieder interessant geworden. Der Kursrutsch war natürlich überfällig, da man davon ausgehen kann, dass sich die Umsätze wieder normalisieren werden. Die Menschen werden immer mehr immun bzw. sind geimpft, sodass es auch weniger COVID-19-Tests geben wird. Durch Corona sind die in die Höhe geschossen.

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Im Geschäftsjahr 2019/2020 zu 2020/2021 stieg der Umsatz um mehr als 39 Prozent, der Gewinn nach Steuern um mehr als 149 Prozent. Somit muss es eigentlich rückläufig werden. Vielleicht gibt die Aktie sogar noch weiter nach, wäre denkbar.

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