Günstige deutsche Maschinenbau-Aktie des Tages: Wacker Neuson SE

Es gibt Neuigkeiten vom Münchener Baumaschinenhersteller Wacker Neuson SE (WKN: WACK01 / ISIN: DE000WACK012). Das Unternehmen hat letzten Monat seine Wachstumsstrategie 2030 vorgestellt.

Wacker Neuson sagt vielleicht nicht jedem etwas. Das Unternehmen wurde bereits 1848 als Schmiedewerkstatt in Dresden gegründet, beschäftigt heute rund 6.300 Mitarbeiter. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Österreich, Spanien, den USA, China und Serbien.

Das Sortiment umfasst mehr als 300 Produktgruppen, darunter Bagger, Radlader, Dumper, Betontechnik, Verdichter, Aufbruchtechnik, Pumpen, Heizer, Beleuchtungen und vieles mehr.

Im Geschäftsjahr 2022 stieg der Umsatz auf 2,252 Milliarden Euro (Vorjahr 1,866 Milliarden Euro), der Gewinn nach Steuern stieg auf 142,6 Millionen Euro (Vorjahr 137,9 Millionen Euro).

In der Strategie für das Jahr 2030 steht drin, dass man den Umsatz auf 4 Milliarden Euro steigern möchte sowie die EBIT-Marge von 9 Prozent 2022 auf über 11 Prozent.

Dies soll unter anderem erreicht werden, indem man die Produktion effizienter macht, in Amerika und der Region Asien-Pazifik weiter expandiert. Viel verspricht man sich auch von den technisch weniger regulierten Märkten in Afrika und Australien.

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Bis zum Jahr 2025 erhofft man sich einen dreistelligen Millionenumsatz im Bereich emissionsfreier Baumaschinen und -geräte. Auch soll das Ersatzteil- und Dienstleistungsgeschäfts dabei zur Steigerung der Gesamtrentabilität beitragen.

Die Aktie ist aktuell sehr günstig bewertet, das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) beträgt etwa 8,5, obwohl die Aktie seit Oktober 2022 mehr als 50 Prozent zugelegt hat. Die Dividende ist auch sehr ansehnlich, die Dividendenrendite liegt bei 4,62 Prozent. Die Aktie wird rund 30 Prozent unter Allzeithoch gehandelt.

Wacker Neuson ist international sehr gut aufgestellt, will weiter kräftigt wachsen. Wenn die weltweite Nachfrage wieder stärker anzieht, aktuell gibt es aufgrund der hohen Zinsen vom Bausektor einige nicht so schöne Meldungen, dann kann dies gelingen. Theoretisch müssten mit sinkender Inflation die Zinsen auch wieder sinken, was den Bausektor dann ankurbeln sollte.

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