Aktien für alle – Die Höhe der Rente ist nicht sicher!

Aktien für die Altersvorsorge spielen eine immer größere Rolle. Wer nicht gerade Beamter ist und eine große Pension bekommt, muss im Alter sehen, wie er über die Runden kommt.

Auch im Alter möchte man schließlich seinen Lebensstandard halten und nicht auf Sozialhilfe und die Tafel angewiesen sein. Die gesetzliche Rente wird für die meisten Menschen kaum ausreichen, um ein angemessenes Leben führen zu können, es droht vielen Altersarmut. Norbert Blüm sagte zwar, dass die Rente sicher ist, nur wie hoch sie ausfällt, hatte er nicht erwähnt.

Einige setzen auf Immobilien, auch dies ist natürlich möglich. Wer sich eine Eigentumswohnung gekauft hat und jetzt abbezahlt, um dann im Alter von den Mieteinnahmen seine Rente aufbessern zu können, kann schnell auch einmal eine Bruchlandung damit hinlegen. In der jetzigen Coronakrise wurde es Mietern zugestanden, die Mietzahlungen auszusetzen. Wer nun aber auf dieses Geld als Vermieter angewiesen ist, der hat ein Problem.

Bei Aktien ist dies etwas anders. Nun kommt von einigen vermutlich gleich das Argument, auch in Krisen kürzen die Unternehmen ihre Dividenden, ja, aber nicht alle und auch viele nur teilweise. Es hängt von der Auswahl der Aktien ab.

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Wer Industrieaktien oder aus dem Touristikbereich gekauft hat, der hat ein Problem. Der Trick ist, Unternehmen auszuwählen, die immer Einnahmen haben, in fast jeder Krise. Dazu gehören Energie- und Wasserversorger, Entsorger, Wohnungsvermieter, Lebensmittelunternehmen, Sachversicherer, Softwareunternehmen und viele andere Branchen.

Diese Unternehmen schütten fast immer in Krisenzeiten Dividenden aus. Wenn sie diese doch kürzen, dann eher im kleinen Bereich. Man sollte nie auf nur ein oder zwei Unternehmen setzen, die Streuung machts. Eine gute Menge wären 20 verschiedene Unternehmen, es müssen ja nicht gleich 100 sein. Über die Jahre kann man sich gut ein schönes Depot zusammenstellen.

Oft steigen die Dividenden Jahr für Jahr. Dieses Geld kann man bis zur Rente in weitere Aktien investieren und mit Renteneintritt zum Ausgleich der Differenz zwischen Einkommen und Rente verwenden. So lässt sich auch im Alter der Lebensstandard halten.

Der Aktienmarkt ist dem Sparbuch weit überlegen. In Nullzinszeiten hat das Sparbuch ausgedient. Selbst wenn man alle Krisen an den Aktienmärkte einkalkuliert, haben die US-Börsen immer noch jährlich um rund 10 Prozent zugelegt. Das Sparbuch verliert hingegen an Wert, weil durch die Inflation die Kaufkraft sinkt.

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Der jetzige Börsencrash ist eine fantastische Gelegenheit, sich mit Qualitätsaktien zum Schnäppchenpreis einzudecken.



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