Banker und Versicherungsvertreter wollen nur dein Geld, vergiss das nie!

Die Mehrheit der Menschen gehen zu ihrer Hausbank und lassen sich dann bei ihren Kapitalanlagen beraten, zumindest nennt die Bank das so. Sie glauben auch, dass sie gut beraten werden und der Bankangestellte das beste für sie geeignete Produkt anbietet.

Tatsache ist, die meisten Menschen sind viel zu leichtgläubig. Warum gibt es sonst wohl so viele Klagen wegen Falschberatung gegen die Banken? Es fängt schon damit an, dass die Kunden das Produkt meist gar nicht verstehen.

Wenn sie es nicht verstehen, wie wollen sie dann das Risiko einschätzen können? Das funktioniert natürlich nicht. Deswegen fallen viele auch auf die Nase. Das Schlimme ist, der Banker versteht das Produkt meist auch nicht. Viele haben höchstens den Verkaufsprospekt dazu gelesen.

Der Verkaufsprospekt kommt meist fast nie von der Bank selbst. Oft werden Finanzprodukte von anderen Unternehmen mit hohen Provisionen verkauft. Es ist natürlich groß das Banklogo darauf gedruckt, aber ganz klein auf der Rückseite steht meist, wo der Prospekt eigentlich herkommt.

  Der Weltuntergang ist abgesagt, jetzt läuft die Jahresendrally an den Aktienmärkten

Banken haben oft Verkaufswochen. Da wird in der Zentrale beschlossen, dass jetzt wochenlang ein Produkt bevorzugt verkauft werden soll, wegen der hohen Provision natürlich. Die Bankangestellten, ich nenne sie Bankverkäufer, auch wenn auf ihrem Schildchen am schicken Anzug Bankberater steht, sind angehalten, die auch zu verkaufen.

Bei vielen Banken gibt es Vorgaben, wie viele Kontoeröffnungen im Monat geschafft werden müssen. Dazu gibt es auch Vorgaben, wie viele Lebensversicherungen, Riesterverträge, Fonds oder Zertifikate verkauft werden müssen. Diese Vorgabe wird dann auf die einzelnen Mitarbeiter der Filiale heruntergerechnet.

Erfüllt ein Mitarbeiter seine Ziele nicht, gibt es oft Druck. Was wird er also verkaufen, das beste Produkt für die Kunden oder die, welche ihm den Druck nehmen? Es werden laufend Bankangestellte wegrationalisiert, er könnte der nächste sein. Er hat Angst, also verkauft er den Schrott, der seinen Job sichert.

Um sein Geld zu investieren, braucht man die Bank nicht. Alle Informationen gibt es frei zugänglich und völlig kostenlos im Internet. Viele sind nur zu faul, sich mit ihrem Geld zu beschäftigen und überlassen es anderen. Dann fallen sie auf die Nase und heulen herum. Beschäftige dich selbst mit deinen Finanzen, überlasse es nicht anderen. Du musst keine hohen Provisionen zahlen und die Banker durchfüttern. Stecke das Geld lieber in deine eigene Tasche.



Füge einen Kommentar hinzu:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.