Deutsche IT-Dienstleister-Aktie des Tages: CANCOM SE

Die digitale Transformation ist im vollen Gange. Laut der neuesten Studie der International Data Corporation (IDC) werden dieses Jahr die Ausgaben in diesem Bereich um 18 Prozent steigen, auf 1.800 Milliarden USD, ein gigantischer Markt. 35 Prozent dieser Investitionen werden in den USA getätigt, 26 Prozent in Europa.

Besonders viel Geld fließt in den Back Office Support (Personal, Rechnungswesen, IT-Support), Infrastruktur, Smart Manufacturing (intelligente Fertigung) und Digital Supply Chain (digitale Lieferkette).

CANCOM SE (WKN: 541910 / ISIN: DE0005419105) wurde 1992 gegründet und ist seitdem zu einem der größten IT-Dienstleister in der DACH-Region geworden. Damals von zwei Studenten gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute rund 4.000 Mitarbeiter.

Es gab einige Veränderungen in letzter Zeit. CANCOM hat sich zuletzt in den USA zurückgezogen und die HPM Incorporated verkauft. Einen Zukauf gab es auch wieder, die S&L Firmengruppe, ein IT-Dienstleister für Managed Services, projektbasierte IT-Geschäfte und vieles mehr. Akquisitionen sind ein wesentlicher Teil der Wachstumsstrategie bei CANCOM. Jetzt möchte man sich auf die DACH-Region konzentrieren.

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Für 2022 beträgt die Umsatzprognose 1,28 Milliarden Euro bis 1,33 Milliarden Euro (Vorjahr 1,286 Milliarden Euro), Konzern-Rohertrag 435 Millionen Euro bis 445 Millionen Euro (Vorjahr 425,6 Millionen Euro), EBITDA 116 Millionen Euro bis 123 Millionen Euro (Vorjahr 122,6 Millionen Euro), EBITA 70 Millionen Euro bis 76 Millionen Euro (Vorjahr 85,2 Millionen Euro).

Im dritten Quartal lag der Cashflow bei -43,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum -17,9 Millionen Euro). Dies beruht vorwiegend auf den außergewöhnlich hohen Vorratsbeständen in Zusammenhang mit den weltweit angespannten IT-Lieferketten. Als IT-Dienstleister muss man Lagerbestände haben, sonst kann man sein Geschäft nicht betreiben. Da es viele Lieferprobleme gibt, vor allem in China, muss man sich leider auch mehr auf Lager legen, als gewöhnlich.

Der hat seit Januar 2022 mehr als die Hälfte verloren. Allerdings muss man hier auch realistisch sein, der Kurseinbruch musste kommen, die Aktie war total überteuert. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) liegt jetzt bei knapp 26. Ist immer noch sportlich, eine Bechtle-Aktie liegt zum Vergleich bei 18. Vielleicht gibt die CANCOM-Aktie noch weiter nach, kann ich mir gut vorstellen.

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