Günstige deutsche Werkzeughersteller-Aktie des Tages: Einhell Germany AG

Josef Thannhuber übernahm 1964 das Installationsgeschäft seines Onkels Hans Einhell. Anfangs wurde noch Elektrotechnik im Kundenauftrag gefertigt, dann erfolgte der Sprung zur Fertigung von Garten- und Elektrogeräten unter eigenem Namen.

Die heutige Einhell Germany AG (WKN: 565493 / ISIN: DE0005654933) aus dem bayerischen Landau an der Isar kennt heute jeder, der sich wie ich, regelmäßig in Baumärkten und Gartencenter herumtreibt. Die Regale sind voll mit Produkten von diesem Unternehmen.

Einhell produziert aber deutlich mehr mit seinen über 2.000 Mitarbeitern, als viele denken. Das Sortiment umfasst unter anderem Elektrowerkzeuge, stationäre Maschinen, Reinigungsgeräte, Autotechnik, Gasheizgeräte, Rasenmäher, Vertikutierer, Bodenhacken, Trimmer, Sensen, Wasserpumpen, Laubbläser und -sauger, Gartenscheren, Gartensägen, Drucksprüher, Häcksler und vieles mehr.

Diese breite Palette sorgt stets für gute Umsätze. Das Geschäftsjahr 2022 war das erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz stieg auf 1,033 Milliarden Euro (Vorjahr 927,42 Millionen Euro), der Gewinn nach Steuern stieg auf 59,75 Millionen Euro (Vorjahr 58,63 Millionen Euro). Während sich der Umsatz von 2016 auf 2022 etwas mehr als verdoppelt hat, konnte sich der Gewinn nach Steuern versechsfachen.

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Zwei Drittel des Gesamtumsatzes wird mit Werkzeugen erwirtschaftet, etwa ein Drittel mit Gartengeräten. Es ist wenig überraschend, dass Einhell, als deutsches Unternehmen, den meisten Umsatz in Deutschland erzielt, 36 Prozent des Gesamtumsatzes.

Überraschend ist allerdings schon, dass Australien, mit 18 Prozent, der zweitwichtigste Markt für Einhell ist. Danach kommt erst einmal lange nichts. Dies liegt daran, dass Einhell 2013 das australische Unternehmen Ozito Industries gekauft hat. 2009 hatte Einhell in Australien bereits ein Tochterunternehmen gegründet, aktuell sind es 44 weltweit.

Die Einhell-Aktie notiert aktuell rund ein Drittel unter ihrem Allzeithoch, das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) liegt dadurch bei etwa 10, die Dividendenrendite bei rund 1,63 Prozent.

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