Günstige Einzelhandelsaktie des Tages: Koninklijke Ahold Delhaize N.V.

Der Lebensmittelmarkt in den USA ist durch die deutschen Discounter ALDI und den Markteintritt von LIDL vor einigen Jahren sehr stark in Bewegung geraten. Supermärkte in den USA sind bekanntlich sehr groß, bieten viel Auswahl, Personal packt die Waren an die Kasse für die Kunden in Tüten ein, haben aber dadurch auch eine sehr hohe Kostenstruktur.

Discounter sind kleiner, haben einige geringere Auswahl, verkaufen mittlerweile in den USA oft über 90 Prozent Eigenmarken, Kunden müssen ihre Waren selbst einpacken und beschäftigen weniger Personal. Dies in Kombination mit einer immer weiter auseinandergehenden Schere zwischen arm und reich, beschert ihnen immer mehr Kundenzulauf.

Die alten Platzhirsche in den USA müssen handeln, zumal der Onlinehandel bei Lebensmitteln und Drogerieartikel auch immer stärker wird und ihnen Kunden wegnimmt. Wir sehen daher bei denen eine Entwicklung zu kleineren Märkten und Fusionen, um durch größere Abnahmemengen im Einkauf die Preise weiter drücken zu können.

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Die Koninklijke Ahold Delhaize N.V. (WKN: A2AJ7G / ISIN: US5004675014) entstand 2015 auch durch eine Fusion von Ahold und Delhaize, nachdem diese 2006 gescheitert war. Teile des Unternehmens gehen bis auf das Jahr 1867 zurück.

Heute gehören zu dem Konzern mit mehr als 414.000 Mitarbeitern 7.659 Geschäfte unter 19 lokalen Marken in den USA, Niederlande, Belgien, Rumänien, Luxemburg, Griechenland, Serbien, Portugal, Tschechien und Indonesien.

Während sich die meisten Geschäfte in der Niederlande befinden (2.433 Stand 2022) und in den USA nur 1.542 (Stand 2022), macht der Umsatz in den USA fast dreimal so viel aus, wie in den Niederlanden. 60,1 Prozent des Gesamtumsatzes 2020 wurden in den USA erwirtschaftet, 21,7 Prozent in den Niederlanden.

2022 stieg der Umsatz auf 91,418 Milliarden USD (Vorjahr 89,359 Milliarden USD), der Gewinn nach Steuern stieg auf 2,676 Milliarden USD (Vorjahr 2,655 Milliarden USD). Beides war Unternehmensrekord.

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Die Aktie notiert etwa 13 Prozent unter Allzeithoch, hat seit Oktober 2022 etwa ein Viertel zugelegt. Dennoch liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) unter 13, die Dividendenrendite bei rund 3,89 Prozent.

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