Kanadische Einzelhandelsaktie des Tages: Loblaw Companies Ltd.

Wenn man in die Supermärkte zum wöchentlichen Einkauf geht, kann einem eigentlich nur schlecht werden. Alles ist sehr teuer geworden. Da ändert es auch nicht viel, wenn der Butterpreis gesunken ist.

Supermärkte und Discounter tun immer so, als wenn sie an den Preissteigerungen nicht mehr verdienen, als bisher und sie täglich für die Verbraucher kämpfen, was natürlich nicht der Wahrheit entspricht. Sie schlagen für sich auch gleich noch einiges mit auf die Preise drauf.

Was bei uns so ist, ist in Kanada bei Loblaw Companies (WKN: 853286 / ISIN: CA5394811015) auch so. 2021 war ein Rekordjahr und 2022 ist es vermutlich auch, so wie die Zahlen bisher aussehen.

Loblaw wurde 1919 gegründet und betreibt mit seinen 215.000 Mitarbeitern unter diversen Marken mehr als 2.400 Geschäfte in Kanada, teils in Eigenregie, teils über Franchisenehmer. Neben den klassischen Supermarktprodukten werden auch Medikamente über Apotheken/Drogerien vertrieben.

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Damit lässt sich Geld verdienen. Im dritten Quartal 2022 stieg der Umsatz auf 17,388 Milliarden CAD (Vorjahreszeitraum 16,05 Milliarden CAD). Der Nettogewinn betrug 559 Millionen CAD (Vorjahreszeitraum 434 Millionen CAD).

Die Zahlen der ersten neun Monate 2022 sind auch ein Rekord. Der Umsatz stieg auf 42,497 Milliarden CAD (Vorjahreszeitraum 40,413 Milliarden CAD). Der Nettogewinn betrug 1,389 Milliarden CAD (Vorjahreszeitraum 1,128 Milliarden CAD).

Die Aktie notiert etwa sieben Prozent unter Allzeithoch. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) liegt bei etwas über 18, die Dividendenrendite beträgt rund 1,38 Prozent.

Starke Einzelhandelsaktien können eine gute Beimischung für ein Buy and Hold Depot sein. Gegessen und getrunken wird bekanntlich immer, ob es eine Krise gibt, oder nicht. Von daher mangelt es nicht an Kunden.

Die Supermärkte befinden sich im Wandel. Sie versuchen die Kunden auf Eigenmarken zu lenken, weg von den teuren Marken. Dies läuft weltweit. Von daher sollte man als Anleger bei den klassischen Markenherstellern eher etwas vorsichtiger sein. Wenn da der Burggraben nicht groß genug ist, wird es nicht gut enden langfristig. Selbst diese Unternehmen werden teilweise zwischendurch ausgelistet bei Preisverhandlungen.

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