Wann lohnt sich eine Ferienimmobilie für dich?

Den Traum vom eigenem Ferienhaus haben viele Menschen. Leider mangelt es oft am notwendigen Kleingeld, daher müssen sie entweder auf ihren Traum verzichten oder sie nehmen dafür einen Kredit auf.

Leider ist eine Ferienimmobilie fast immer ein Verlustgeschäft. Ich arbeite selbst ja als Immobilienmakler, habe so einige Feriengrundstücke und Häuser am Wasser verkauft. Der Grund für den finanziellen Verlust liegt einfach darin, dass man das Geld auch an der Börse investieren könnte und dies mehr Geld bringt, selbst bei Vermietung.

Auch wenn man seine Ferienimmobilie oft vermietet und sie möglichst wenig selbst nutzt, dann wird es leider meist trotzdem kein gutes Geschäft. Der Kauf ist die eine Sache, die laufenden Kosten wie Grundbesitzsteuer, Versicherung, Strom, Wasser, Reinigung, Gärtner sowie Instandhaltung kommen noch hinzu, jedes Jahr. Allerdings muss man es auch mögen, fremde Leute in seinem Haus zu haben. Nicht jedem gefällt das.

Selbst wenn man sagt, die Immobilie ist ja in der Nähe zum eigenen Wohnort und man übernimmt die Reinigung und Rasenmähen selber, dann hat man trotzdem Kosten wie Rasenmäherabnutzung, Benzin, Fahrkosten und vieles mehr. Man spart zwar etwas, Geld kostet es trotzdem.

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Bei Immobilien kommt es immer auf die Lage an. Ein Ferienhaus in Mecklenburg-Vorpommern kaufen sich jedes Jahr einige. Viele meiner Kunden kommen von weit her, Hamburg, Berlin oder Bayern.

Wenn du eine Ferienimmobilie vermieten möchtest, achte unbedingt darauf, wie lange im Jahr du diese vermieten kannst. Bei uns in Mecklenburg geht die Saison von Frühjahr bis Herbst, in Bayern das ganze Jahr über. Wer will schon im Winter an die Ostsee? Dies macht einen Unterschied bei den Mieteinnahmen.

Wenn man das richtig angeht und auch die Immobilie selbst nutzt, kommt man realistisch betrachtet kostenneutral heraus, zumindest was die laufenden Kosten angeht. Vielleicht reicht es noch für eine oder zwei Kreditraten. Dennoch wäre das Geld an der Börse natürlich besser investiert, es bringt dort mehr Rendite. Wenn man genug Geld hat, spricht natürlich nichts gegen ein Ferienhaus oder eine Wohnung, dies ist schon etwas Schönes. Nur in der Ansparphase ist dies vielleicht eher nicht der richtige Zeitpunkt.

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Man kann mit Ferienimmobilien auch Gewinn machen, dies geht durchaus. Ich kenne eine Familie, die besitzt einige Eigentumswohnungen in Warnemünde und Umgebung. Die meisten haben sie in den 90ern gekauft, da waren die auch schon teuer, aber günstiger als heute. Mittlerweile sind die meisten Wohnungen abbezahlt, Reinigung machen sie selbst. Da es Eigentumswohnungen sind, müssen sie auch keinen Rasen mähen. Es kommt auf das Geschäftsmodell an, dieses funktioniert für die gut.



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