Deutsche Rüstungsaktie des Tages: Renk

Bereits im Herbst wollte der Augsburger Panzer- und Schiffsgetriebehersteller Renk (ISIN: DE000RENK730) an die Börse gehen, hatte dann aber aufgrund ungünstiger Marktbedingen davon abgesehen. Nun war es soweit. Der Angebotspreis der Aktie lag bei 15 Euro, die Erstnotierung bei 17,50 Euro. Mittlerweile notiert die Aktie bei über 21 Euro. 33,3 Millionen Aktien wurden angeboten, ein Drittel der Unternehmensanteile. Dies hat 500 Millionen Euro eingebracht.

Die restlichen zwei Drittel der Aktien will der Finanzinvestor Triton behalten. Rüstungskonzern KNDS hat für 100 Millionen Euro Aktien gekauft. Geplant soll ist, dass KNDS von Triton später weitere Aktien übernimmt und, um auf 25 Prozent plus eine Aktie zu kommen. Hinter KNDS stehen der deutsche Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und der französische Rüstungskonzern Nexter. Der Vermögensverwalter Wellington Management Company LLP soll auch für 50 Millionen Euro eingestiegen sein. An Ankeraktionären mangelt es offenbar nicht.

2022 lag der Umsatz von Renk bei mehr als 850 Millionen Euro, 2023 sollte es eine Milliarde Euro werden. Im Moment brummt das Geschäft, es werden viele Panzer in der Ukraine benötigt, die Bundeswehr bekommt Ersatz für die gelieferten und andere Länder stocken auch auf. Im Krieg geht bekanntlich viel kaputt, auch Panzergetriebe.

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Renk beschäftigt mehr als 3.400 Mitarbeiter und betreibt elf Produktionsstätten in Deutschland, USA, Schweiz, Großbritannien, Frankreich und Indien.

Generell sind Rüstungsaktien sehr interessant. Selbst wenn der Krieg zwischen Russland und der Ukraine endet, wird es laut Experten mindestens zehn Jahre dauern, bis die Armeen ihre Bestände wieder aufgefüllt haben, da sie jetzt viel an die Ukraine liefern. Hinzu kommt der Aspekt, dass generell viel mehr für Rüstungsprodukte ausgegeben wird, vor allem in den USA, Europa und dem asiatischen Raum, wegen der Bedrohung durch China.

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