Die Deutschen sparen falsch – Dummheit kostet Geld

In Deutschland sind die Schwaben als eine sparsame, einige würden sogar sagen, geizige Bevölkerungsgruppe, bekannt. Im internationalen Ländervergleich gelten die Deutschen aber auch als besonders sparsam. Sie besitzen zusammen über 6,2 Billionen (6.200 Milliarden) Euro. Das Geld ist allerdings ungleichmäßig verteilt.

Aber was nützt sparen, wenn es keine Rendite bringt, sogar eigentlich noch Geld kostet? Die Deutschen sparen falsch. Viele beschäftigen sich gar nicht damit. Sie machen es so, wie es Oma schon gemacht hat. Da verwundert es nicht, dass 45 Prozent der Deutschen ihr Geld auf Sparbüchern angelegt haben.

Weitere 29 Prozent besitzen Renten- und kapitalbildende Lebensversicherungen. Auch beliebt sind Bausparverträge (28 Prozent) und die so geschätzte Riester-Rente mit 20 Prozent. Dies ist Dummheit!

Klar kann man so auch ein gewisses Vermögen aufbauen, aber kaum über Rendite. Man zweigt einfach von seinem Einkommen Geld ab und packt es dann auf das Sparbuch. Dies macht man einige Jahrzehnte lang. Solange man mehr rauf packt als die Inflation auffrisst, kann man auch Vermögen aufbauen, bei einem entsprechenden Einkommen bzw. Sparquote. Dies ist aber alles andere als schlau. Da kann man sein Geld gleich unter das Kopfkissen packen.

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Wer clever ist, lässt sein Geld für sich arbeiten. Auf dem Sparbuch arbeitet nichts, außer der Zahn der Zeit, die Inflation. Das Geld muss Junge bekommen, Rendite bringen. Die Börse ist perfekt dafür geeignet.

Die Deutschen haben eine sehr negative Meinung über die Börse und Aktien. Nur jeder sechste Deutsche besitzt Aktien. Genau hier liegt das Problem. Alle müssten in Aktien sparen. Die Börse bringt Rendite, das Sparbuch nicht.

Leider ist die Angst immer noch zu groß. Der eine oder andere versteht dies und investiert jetzt in Aktien. Die Zahl der Aktionäre steigt in Deutschland etwas, bedingt durch die niedrigen Zinsen. Vielen ist leider aber nicht mehr zu helfen, sie bleiben in ihrem Trott.



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