Dividendenaristokrat des Tages: MSA Safety Incorporated

Wenn es um die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Sicherheitsprodukten am Arbeitsplatz geht, kommt man um die MSA Safety Incorporated (WKN: A1XFCC / ISIN: US5534981064) kaum herum. Das Unternehmen zählt in diesem Bereich zu den Marktführern. MSA Safety wurde 1914 gegründete und stammt aus Cranberry Township, im US-Bundesstaat Pennsylvania. Es besitzt Fertigungsanlagen in den USA, Europa, Asien und Lateinamerika.

MSA Safety wurde ursprünglich gegründet, nachdem es 1912 in West Virginia zu einem Minenunglück kam, welches 80 Bergleuten das Leben kostete. Ursache war die Entzündung von Schlagwetter. Als Schlagwetter bezeichnet man im Bergbau ein Gasgemisch aus Methan und Luft, welches durch eine Zündquelle zur Explosion gebracht wird. Zur damaligen Zeit benutzte man noch Grubenlampen mit offenem Feuer. Zusammen mit dem Erfinder Thomas Alva Edison entwickelte man eine elektrische Helmlampe mit Akkubetrieb.

Zu der Produktpalette gehören Atemschutzausrüstungen für die Feuerwehr, Systeme für die Absturzsicherung von Bauarbeitern in Höhen, Kopf-, Augen-, Gesichts- und Gehörschutz für Handwerker, stationäre Gasmesstechnik und Flammendetektion, tragbare Gasmesstechnik sowie Wärmebildkameras.

  Sparsamkeit ist geil, Geiz nicht

Zu den Kunden von MSA Safety gehören die Baubranche, Chemieunternehmen, Feuerwehren, Öl- und Gasindustrie, Militär, Bergbau und Versorgungsindustrie.

Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete MSA Safety einen Umsatz von 1,348 Milliarden USD (Vorjahr 1,402 Milliarden USD), bei einem Gewinn nach Steuern von120,02 Millionen USD (Vorjahr 136,26 Millionen USD). Die Umsätze steigen seit Jahren, mit Ausnahem vom Coronajahr 2020. Der Gewinn schwankt allerdings deutlich.

Wer Geld verdient, schüttet oft auch eine Dividende aus. Da MSA Safety sogar zu den Dividenden-Aristokraten zählt, steigt diese sogar jedes Jahr. Derzeit werden 0,44 USD im Qurtal ausgeschüttet, 1,76 USD im Jahr. Daraus ergibt sich eine aktuelle Dividendenrendite von rund 1,15 Prozent. Dies ist jetzt zwar nicht sonderlich viel, aber man darf nicht den Kurszuwachs von rund 365 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre vergessen.

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