Finanziell unabhängig werden – Spar dich in den Vorruhestand

Um die finanzielle Unabhänggkeit zu erreichen, musst du zwei Probleme lösen. Das eine ist, wie kannst du möglichst viel Geld sparen, dass andere ist, wie kannst du es möglichst schnell vermehren. Der Trick ist, Ausgaben runter, Einnahmen hoch.

Vermeide teurer Ausgaben, kaufe nur das Notwendigste. Du brauchst kein teures Auto, schon gar nicht auf Kredit oder Leasing. Eine alte Rostkarre bringt dich auch an dein Ziel, solange alles andere noch heil ist. Gib nichts darauf, was andere von dir und deinem Auto denken. Lass sie machen, ignoriere sie. Mach dein Ding. Während die in 30 Jahren immer noch Kredite abbezahlen, bist du schon längst im Ruhestand.

Daher als erstes Kosten runter. Ich habe in einem anderen Beitrag 100 Spartipps aufgeschrieben, da ist bestimmt auch für dich etwas dabei.

Versuche deinen Einnahmen zu erhöhen. Besorge dir einen Nebenjob, mach Überstunden. Je mehr deine Einnahmen steigen und desto mehr du sparen kannst, desto schneller wirst du finanziell frei sein. Spuck in die Hände und arbeite viel, viel mehr als deine Kollegen. Du hast ein Ziel, die finanzielle Freiheit. Dafür musst du dich anstrengen.

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Jetzt muss das Geld Junge bekommen. Meistens gibt es zwei machbare Möglichkeiten, Immobilien und Börse. Bei Immobilien zahlt der Mieter im Grunde deine Kreditraten ab. Eigentumswohnungen sind für den Einstieg in diese Branche besser geeignet als gleich ein Mietshaus zu kaufen.

Den Großteil des Geldes für den Kauf der Eigentumswohnung kommt von der Bank. Seit Jahren haben wir Niedrigzinsen, dies wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern. Mietwohnungen in den Großstädten sind sehr teuer. Bis du den Kaufpreis wieder heraus hast, kann es Jahrzehnte dauern. Allerdings steigen die Immobilienpreise dort auch eher als in Kleinstädten.

Kleinstädte sind dennoch besser für den Einstieg geeignet. Mit Geduld findet man auch eine Eigentumswohnung mit dem Faktor 8 bis 10. Es gibt immer jemanden, der schnell Geld braucht. Der Kaufpreis ist dann auch nicht so hoch. Meistens brauchst du 10 bis 15 Prozent Eigenkapital plus die Kaufnebenkosten, den Rest leiht dir die Bank. Wenn eine Wohnung richtig günstig ist, kann es sogar vorkommen, dass die Bank alles finanziert inklusive Kaufnebenkosten, ohne Eigenkapital, weil die Kreditsumme sonst zu niedrig ist.

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Wenn du Glück hast, ist schon ein Mieter drin, dann brauchst du die Wohnung nicht mal mehr renovieren, dies wäre perfekt. Oft sind solche Wohnungen auch heruntergekommen, dann musst du etwas Geld in die Hand nehmen. Wenn du handwerklich begabt bist oder Handwerker in deinem Freundeskreis hast, dann lässt sich die Renovierung günstig gestalten.

Das Risiko bei einer Eigentumswohnung ist natürlich, dass der Mieter nicht zahlt. In der Coronakrise wurde dies sogar vom Staat durch eine entsprechende Gesetzesänderung unterstützt. Dies solltest du daher unbedingt berücksichtigen. Wenn der Mieter nicht zahlt, solltest du trotzdem ausreichend finanzielle Mittel noch haben, um deine Kreditraten selbst bezahlen zu können.

Daher bevorzuge ich Akten. Einmal kaufen und über die Dividenden freuen. Kein Stress. Man kann sich ein Depot so aufbauen, dass man in Krisenzeiten, wie bei einem Börsencrash, auch nicht kalt erwischt wird. Branchen wie Lebensmittel- und Verbrauchsgüterhersteller, Infrastruktur, Wohnimmobilienvermieter, Software- und Technologieunternehmen sowie Pharma gehen eigentlich immer. Die verdienen auch in Krisenzeiten Geld und können Dividenden zahlen.



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