Finanziell unabhängig werden – von nichts kommt nichts!

Finanziell unabhängig werden wollen viele. Aber wie heißt es so schön? Ohne Schweiß kein Preis und dies ist der Knackpunkt an dem die meisten Menschen scheitern. Sie wollen nicht ins Schwitzen kommen und viel dafür tun.

Wenn du finanziell frei sein möchtest, brauchst du einen Plan zum Vermögensaufbau. Dazu gehören drei wesentliche Dinge, wenn du nicht gerade Großverdiener bist. Als Erstes Kosten senken. Je weniger Geld du ausgibst, desto mehr Geld hast du zum Investieren zur Verfügung.

Zweitens, du musst dir überlegen, wo du dein Geld investieren möchtest. Es muss gewinnbringend investiert werden, nicht in irgendwelche renditeschwachen Lebensversicherungen oder auf dem Sparbuch herumliegen. Das Sparbuch ist tot, auch das Tagesgeldkonto kannst du vergessen. Da parkt man lediglich etwas Geld für Notfälle. Dein Geld muss arbeiten, nicht du, zumindest sollte dies das langfristige Ziel sein.

Bis dahin musst du noch arbeiten und idealerweise so viel wie möglich, dies ist Drittens. Ich komme ursprünglich aus der Landwirtschaft, war nach der Wende Teilhaber eines großen Betriebes, habe mich später als Immobilienmakler selbstständig gemacht, 80 bis 100 Stunden die Woche, fast mein ganzes Leben lang.

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Heutzutage höre ich immer wieder Work-Life-Balance als Begründung dafür, dass jemand nicht etwas mehr arbeiten kann, gleichzeitig sich aber beschwert, dass die Kohle nicht reicht. Auch beliebt ist, meine Frau erlaubt mir nicht mehr zu arbeiten, kein Witz. So etwas gab es früher nicht, da gab es nur Arbeit. Willst du Vermögen aufbauen, dann muss das Einkommen steigen und dies geht eben nur, wenn man mehr arbeitet als ein gewöhnlicher Angestellter.

Wie dies mit Work-Life-Balance zusammengehen soll, ist mir ein Rätsel. Work-Life-Balance funktoniert wunderbar, wenn man seine Ziele bereits erreicht hat, bis dahin wohl kaum, außer man hat ein sehr hohes Einkommen. Wer sehr viel Geld bereits als Angestellter oder Selbstständiger verdient, braucht nur eine anständige Sparquote, dann kann er leicht Vermögen aufbauen und finanziell frei werden. Da klappt das sicherlich dann auch mit der Work-Life-Balance.

Finanziell frei heißt übrigens nur, dass du theoretisch von deinen Kapitalerträgen leben könntest, ohne zu arbeiten. Die meisten Menschen, die ich kenne, welche die finanzielle Freiheit erreicht haben, arbeiten immer noch. Es beruhigt sie einfach nur, dass sie es nicht müssten bzw. sie nehmen das Geld zum Leben, um ihre monatlichen Ausgaben zu decken. So können sie ihre Kapitalerträge reinvestieren und noch mehr Vermögen aufbauen.

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Andere wissen nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen, die gibt es auch. Einige Bekannte von mir sind schon fast 80 Jahre alt und geistern immer noch in ihrer Firma herum und rauben ihren Kindern den letzten Nerv dort, obwohl diese das Unternehmen führen sollen bzw. es sogar mittlerweile besitzen.

Auch kenne ich einige, die in diesem Alter noch arbeiten, weil sie es müssen, die gesetzliche Rente reicht nicht aus. Die haben sehr gut verdient, aber alles verprasst und nichts für das Alter zurückgelegt. Da muss man ehrlich sagen, selbst Schuld. Dies wollte ich nie und habe rechtzeitig vorgesorgt, auch wenn es mir manchmal nicht leicht fiel, das Geld dafür aufzubringen. Ich wäre damals auch lieber in den Urlaub gefahren. Es war die richtige Entscheidung. Heute kann ich gut davon leben.

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