Günstige deutsche Fahrzeugbau-Aktie des Tages: Knaus Tabbert AG

Die Corona-Pandemie hatte dafür gesorgt, dass die Vermieter von Wohnwagen und Reisemobilen ausgebucht waren, es war kaum etwas zu bekommen. Händler von Wohnmobilen konnten endlich ihren Bestand abverkaufen, selbst die alten Modelle, wurden sie endlich los. Die Hersteller konnten gar nicht so schnell nachproduzieren, wie es Bestellungen gab. Es war eine wilde Zeit. Mittlerweile hat der Markt sich wieder beruhigt.

In Bayern befindet sich die Knaus Tabbert AG (WKN: A2YN50 / ISIN: DE000A2YN504). Mit seinen fünf Produktmarken KNAUS, TABBERT, WEINSBERG, T@B und MORELO produziert das Unternehmen Reisemobile, Caravans, Camper Vans und CUV für jeden Geschmack und jedes Budget. Knaus Tabbert beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter an seinen vier Produktionsstandorten, davon zwei in Bayern sowie jeweils einer in Hessen und Ungarn.

Die Aktie hat ein Drittel verloren. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) liegt bei etwa 7, die Dividendenrendite bei 3,5 Prozent.

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Werfen wir einen Blick auf die Zahlen. Im dritten Quartal ging die Rentabilität zurück, was in dieser Branche nicht ungewöhnlich ist. Hinzu kommen die Kosten für diverse Messen, welche zu dieser Zeit stattfinden und die vermehrten Urlaubstage sowie Sommerferientage, welche sich auf die Produktionsleistung auswirken. Im starken vierten Quartal geht es planmäßig wieder aufwärts, sagt das Management.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 stieg der Umsatz auf 1,0735 Milliarden Euro (Vorjahr: 693,9 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA stieg um 187,8 Prozent auf 88,6 Millionen Euro (Vorjahr: 30,8 Millionen Euro). Mit diesen Zahlen wurde das Ganzjahresergebnis von 2022 bereits übertroffen. Diese erfreulichen Zahlen basieren auf einer deutlich besseren Verfügbarkeit von Fahrgestellen und Kastenwagen sowie generell einer besseren Verfügbarkeit von Bauteilen. Zum 30. September 2023 betrug der Auftragsbestand rund 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,6 Milliarden Euro).

Der Vorstand hat seine Prognose für das Gesamtjahr 2023 erhöht. Er rechnet mit einem Konzernumsatz zwischen 1,35 Milliarden Euro und 1,45 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,05 Milliarden Euro). Auch die Kostensteigerung im Materialeinkauf fällt niedriger aus, als gedacht. Daher hat der Vorstand seine Prognose bezüglich der bereinigten EBITDA Marge ebenfalls erhöht, sie soll jetzt zwischen 8,5 und 9,0 Prozent betragen.

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