Japanische Automatisierungsaktie des Tages: Keyence Corporation

Fabrikautomation lautet heute das Schlagwort des Tages. Für 2020 schätzte man die weltweiten Ausgaben der Industrie in diesem Bereich auf etwa 195 Milliarden USD, bis 2026 sollen es sogar bis zu 340 Milliarden USD jährlich sein. Was liegt da näher, als sich mal ein Unternehmen aus diesem Bereich anzuschauen?

Sehr aktiv sind hier die Japaner. Keyence (WKN: 874827 / ISIN: JP3236200006) wurde 1974 in Ōsaka gegründet und beschäftigt mittlerweile rund 9.000 Mitarbeiter in 230 Niederlassungen in 46 Ländern. Keyence hat mehr als 300.000 Kunden aus allen nur denkbaren Industrie-Branchen. Das sagt eine Menge aus.

Produziert werden Barcode-Lesegeräte, Mikroskope, Sensoren, Mess-, Beschriftungs-, Identifikations- und Bildverarbeitungssysteme. Das Schöne an diesem Geschäft ist immer, dass man nicht nur den reinen Verkauf des Produktes als Einnahme hat. Viele Systeme müssen gewartet werden und benötigen auch mal Ersatzteile.

Eine wirtschaftliche Krise während der Corona-Pandemie gab es bei Keyence nicht. Der Gewinn 2020 entsprach in etwa dem vom Vorjahr. 2021 stieg der Umsatz auf umgerechnet rund 5,316 Milliarden Euro (Vorjahr 3,788 Milliarden Euro), der Gewinn nach Steuern auf 2,136 Milliarden Euro (Vorjahr 1,389 Milliarden Euro). Das ist doch mal ein anständiger Gewinn und vor allem, bereits nach Steuern.

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Die Dividende ist nicht besonders hoch. Es wird viel Geld in die Forschung und Entwicklung gesteckt. Die Dividendenrendite liegt bei rund 0,62 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) liegt bei knapp 36. Günstig ist das nicht, aber viele Aktien liegen in diesem Bereich derzeit so. Seit September 2021 hat der Aktienkurs rund 45 Prozent verloren. Es könnte sein, dass wir die Talsohle mittlerweile gesehen haben. Die Aktie scheint wieder steigen zu wollen.

Automatisierungsaktien sind für Buy and Hold Anleger sehr interessant. Automatisierung in den Fabriken gibt es aus mehren Gründen. Es fehlt an Fachkräften, daher versucht man, diese durch Maschinen zu ersetzen. Durch den Einsatz von Maschinen steigert man seine Qualität, kann schneller produzieren und spart letztendlich auch Kosten. Deshalb wird hier immer mehr investiert.

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