Aktie des Tages: City Office REIT Inc.

Hast du schon einmal etwas von einer 18-Stunden-Stadt gehört? Bei Immobilieninvestoren werden diese Städte mit meist bis zu einer Million Einwohner immer beliebter. Im Gegensatz zu 24-Stunden-Städten, wo die Stadt niemals schläft und immer etwas los ist, werden die Annehmlichkeiten und Dienstleistungen üblicherweise zu den normalen Geschäftszeiten angeboten.

Urbane 18-Stunden-Städte bieten dieselben Vorteile wie 24-Stunden-Städte, wie Infrastruktur, Freizeitaktivitäten und Arbeitsmöglichkeiten, aber eben zu geringeren Lebenshaltungskosten. Dies macht diese Städte sehr attraktiv für Berufsanfänger, junge Familien und Start-ups.

Somit sind die Immobilien auch günstiger und werden erfahrungsgemäß mehr Wertsteigerungen in den kommenden Jahren erleben, als die total überteuerten Immobilien wie in New York City, San Francisco oder Miami, wo der Leerstand oft sogar zunimmt, aufgrund der hohen Mieten.

Die erst 2013 gegründete City Office REIT Inc. (WKN: A12E4P / ISIN: US1785871013) hat bisher in 61 Büroimmobilien in den Gegenden um Phoenix, Tampa, Denver, Dallas, Orlando, Raleigh, Portland, San Diego und Seattle investiert.

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Nun kann man sagen Büroimmobilien, wer braucht die noch, machen jetzt und in Zukunft doch alle nur noch Home Office? Naja. Es ist richtig, dass einige Unternehmen erkannt haben, dass Home Office Geld für die Firma spart und somit in Zukunft weniger Büroflächen benötigt werden. Einige Experten sprechen von 15 Prozent Rückgang die nächsten Jahre.

Dies sind aber aufstrebende Städte, nicht New York City, wo eine Flucht in die Vororte stattfand. In diese aufstrebenden Städte flüchten die Menschen und Unternehmen aus den Großstädten hin. Somit besteht hier durchaus Wachstumspotenzial nach oben.

Stand Februar 2022 lag die Belegungsrate bei 84,9 Prozent. Die zehn größten Mieter machen 24,7 Prozent aus. Die vier Größten sind Seattle Genetics, WeWork, United Healthcare Services und Ally Financial. Es ist alles breit diversifiziert, kein Klumpenrisiko.

Durch Corona wurde die Dividende von 0,235 US-Dollar im Quartal auf 0,15 US-Dollar abgesenkt. Im letzten Quartal wurde sie auf 0,20 US-Dollar erhöht. Wir sind noch nicht da, wo wir mal waren, dies ist aber erreichbar und noch mehr, sobald die Anzahl der Immobilien zunimmt. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt rund 4,65 Prozent.

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Die Aktie ist nicht der Überflieger, aber bei der Dividende ist noch Luft nach oben. Aktuell beträgt der Kursabschlag um die 20 Prozent.

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2020 auf 160,84 Millionen US-Dollar (Vorjahr 156,3 Millionen US-Dollar), bei einem Gewinn nach Steuern von 4,53 Millionen US-Dollar (Vorjahr 1,8 Millionen US-Dollar). Es fließt regelmäßig Geld in den Erwerb neuer Immobilien, daher ist der Nachsteuergewinn immer relativ klein.

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