Australische Agrar-Aktie des Tages: Duxton Farms Ltd.

Heute schauen wir uns eine australische Agrar-Aktie an, für die man als Anleger sehr viel Geduld aufbringen muss, die 2008 gegründete Duxton Farms Ltd. (WKN: A2JD36 / ISIN: AU000000DBF4).

Das Unternehmen kauft landwirtschaftliche Betriebe in Australien und betreibt sie dann selbst. Bis vor Kurzem wurden 24.087 Hektar bewirtschaftet. Produziert werden Weizen, Raps, Gerste, Erbsen, Baumwolle, Heu, Schafe und Rinder.

Vor wenigen Tagen hat Duxton Farms bekannt gegeben, einen fünfjährigen Pachtvertrag für den Betrieb von Mountain Valley Station unterzeichnet zu haben. Mountain Valley Station ist eine 141.000 Hektar große Rinderfarm im Northern Territory. Die rund 2.700 Rinder wurden mit übernommen. Mountain Valley Station befindet sich im Besitz von zwei der größten Anteilseigner von Duxton Farms, von denen einer der Chairman Ed Peter ist.

Normalerweise setzt man bei Duxton Farms auf Kaufen. Diesmal möchte man die Liquidität schonen und erst einmal etwas ausprobieren. Der Plan ist, den Rinderbestand zu erhöhen, die Land- und Wasserressourcen geben dies her. Ein Teil des Weidelandes soll für den Anbau von Futterpflanzen, wie Hirse, Luzerne und Sorghum, umgewandelt werden. Auch soll der Anbau von Baumwolle ausprobiert werden. Wenn alles gut funktioniert, wird der Pachtvertrag sicherlich verlängert werden.

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Aktuell ist alles auf Wachstum ausgelegt, wodurch natürlich auch Kosten entstehen. Allerdings darf man auch nicht das Wetter vergessen, dies ist in der Landwirtschaft immer ein Problem. Mit zu viel Wasser gab es einige Probleme beim Weizen in diesem Jahr.

Es gibt sogar ein Aktienrückkaufprogramm. Im März wurde eine Reduzierung bekannt gegeben, auf 4.261.331 Aktien bis zum 4. Januar 2023.

Im Geschäftsjahr 2021/2022 sank der Umsatz auf 16,64 Millionen AUD (Vorjahr 17,84 Millionen AUD). Aus einem Nettogewinn in Höhe von 1,41 Millionen AUD wurde ein Verlust von 3,17 Millionen AUD.

Aktuell notiert die Aktie rund 15 Prozent unter Allzeithoch. Es würde mich nicht verwundern, wenn sie noch weiter nachgibt. Ich sagte eingangs, dass man diese Aktie sehr langfristig sehen muss, ich meine Jahrzehnte.

Die Strategie des Unternehmens basiert auf einer steigenden Weltbevölkerung und damit auf einer steigenden Nachfrage nach Getreide. Auf das anderen Seite haben wir den Klimawandel, welcher die Ernteergebnisse verschlechtert. Das Endergebnis sind viel höhere Getreidepreise als heute. Darum geht es. Dann kommt auch der dicke Gewinn. Deswegen sind die Wasserrechte auch so wichtig in Australien.

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