Australische Bergbauaktie des Tages: Lynas Rare Earths Limited

Mit einem Weltmarktanteil von etwa zehnt Prozent bei den seltenen Erden rangiert Australien mittlerweile auf Platz 3. Der größte Erzeuger/Förderer seltener Erden ist mit 61 Prozent China. In China, Australien, Myanmar, Thailand und Vietnam wurden letztes Jahr 96,4 Prozent der seltenen Erden weltweit gefördert.

Australien plant den Ausbau der Förderung in den nächsten Jahren und hat über den Northern Australia Infrastructure Facility (NAIF) 5 Milliarden AUD an Subventionen für den Ausbau der Förderung und Verarbeitung bereitgestellt.

Ein vielversprechendes australisches Unternehmen ist die Lynas Rare Earths Limited (WKN: 871899 / ISIN: AU000000LYC6). Das Unternehmen aus Sydney wurde bereits 1983 gegründet und hat sich auf seltene Erden spezialisiert.

In Mt. Weld (Westaustralien) befindet sich die Mine und in im Gebeng Industrial Park in Malaysia befindet sich die dazugehörige Produktionsanlage, wo die seltenen Erden getrennt und verarbeitet werden. Es soll die größte Raffinerie der Welt sein, heißt es in den Medien.

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Um seltene Erden zu trennen, setzt man Chemikalien ein, es ist ein mehrstufiger Prozess, wo es oft auch zu Umweltschäden kommt. Deswegen möchten viele Länder solche Anlagen nicht bei sich haben und verarbeiten die seltenen Erden dann im Ausland.

Seit Mitte des letzten Jahres hat sich die Aktie halbiert, das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) liegt dadurch mittlerweile bei unter 12.

2022 war ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr für Lynas Rare Earths. Der Umsatz stieg auf 920,01 Millionen AUD (Vorjahr 489,02 Millionen AUD), der Gewinn nach Steuern stieg sogar auf 540,80 Millionen AUD (Vorjahr 157,08 Millionen AUD).

Die Nachfrage nach seltenen Erden steigt weltweit. Für Halbleiter, Handys, Batterien, E-Autos, Magnete, Windkraftanlagen, Katalysatoren und viele andere Technologien werden immer mehr seltene Erden benötigt. Mittlerweile werden schon 300.000 Tonnen jährlich gefördert.

Die Preise für die seltenen Erden sind langfristig gestiegen und es ist davon auszugehen, dass dies wohl auch in Zukunft so sein wird. China hat teilweise schon Exportbeschränkungen verhängt, als Rache an den Amerikanern, wegen deren Exportbeschränkungen bei den Halbleitern. Die Amerikaner haben gerade noch einmal nachgelegt. Wird bestimmt nicht lange dauern, bis die Antwort aus Peking kommt.

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