Biotechnologie-Aktie des Tages: Anaptysbio Inc.

Seit BioNTech und Moderna sind Biontechnologieaktien sehr beliebt bei Anlegern geworden. Diese beiden ursprünglich relative kleine Start-up-Unternehmen haben gezeigt, wie schnell aus einem so kleinen Laden eine gigantische Cashmaschine werden kann, die viele Milliarden verdient.

So ein kleines Biontechnologie-Unternehmen möchte ich dir heute auch gerne vorstellen. Anaptysbio Inc. (WKN: A2AJ8C / ISIN: US0327241065), aus dem kalifornischen San Diego, beschäftigt nicht einmal einhundert Mitarbeiter. Gegründet wurde es 2005.

Natürlich verdient Anaptysbio noch kein Geld und eine Dividende wird somit auch keine ausgeschüttet. Dennoch steigt der Umsatz. Im Geschäftsjahr 2020 lag der bei rund 75 Millionen US-Dollar (Vorjahr rund 8 Millionen US-Dollar). Nach Steuern lag der Verlust bei rund 19,93 Millionen US-Dollar (Vorjahr rund 97,34 Millionen US-Dollar Verlust).

Aber was macht nun Anaptysbio eigentlich. Sehr stark vereinfacht ausgedrückt forscht das Unternehmen an Produktkandidaten zur Immunkontrolle bei Entzündungskrankheiten. Dafür verwendet Anaptysbio seine eigene Technologieplattform, mit der man entsprechende Antikörper entdecken kann.

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Nun ist Anaptysbio aber ein sehr kleines Biotech-Unternehmen, welches natürlich viel Geld zur Forschung benötigt und dies selbst nicht hat. Daher entwickelt es seine Produktkandidaten bis zu einem gewissen Meilenstein und holt sich dann finanzstarke Partner in Boot. Derzeit arbeitet Anaptysbio sehr eng mit den BioPharmakonzernen GlaxoSmithKline und Bristol-Myers Squibb zusammen.

Anaptysbio ist eine durchaus vielversprechende Aktie. Dennoch muss man generell als Anleger wissen, dass Aktien von Biotechnologie-Unternehmen fast immer sehr volatil sind und nur eine schlechte Nachricht den Aktienkurs halbieren oder noch stärker abstürzen lassen kann.

Derartige Aktien sind nicht für Börsenanfänger geeignet. Generell gesprochen, benötigt man schon ein sehr breit aufgestelltes Depot, um so riskante Aktien beizumischen. So kann man dann den ein oder anderen starken Kursrücksetzer oder sogar Totalverlust verkraften. Nur mit Biotechnologieaktien sollte man kein Depot aufbauen.

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