Chinesische Automobil-Aktie des Tages: XPeng Inc.

Ich hatten letzten Monat bereits zwei Aktien aus dem Automobilsektor vorgestellt, darunter den chinesischen Automobilbauer BYD, welcher in China jetzt auch Tesla überholt hat und den deutschen Zulieferer JOST Werke.

Heute möchte ich einen weiteren jungen Automobilbauer vorstellen, die Xpeng Inc. (WKN: A2QBX7 / ISIN: US98422D1054), gegründet 2015. Das Unternehmen produzierte bisher drei PKW-Elektro-Modelle und einen Elektro-SUV. Jetzt ging mit dem X9 auch noch eine Mini-Van in den Handel, Kostenpunkt 359.800 Yuan (etwa 46.150 Euro). Es gibt bereits 30.000 Vorbestellungen, obwohl dies das teuerste Modell im Sortiment ist. Dies könnte die Marge deutlich verbessern.

XPeng hat im Dezember ein Auslieferungsrekord mit 20.115 Fahrzeuge verzeichnet und seine eigenen Ziele erreicht. Dies entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahresquartal von 78 Prozent. 2023 wurden insgesamt 141.601 Fahrzeuge ausgeliefert, 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Dennoch hat die Aktie über 40 Prozent gegenüber ihrem Allzeithoch vom Juli 2023 verloren. Scheint so, als hätten die Anleger mehr erwartet.

Im dritten Quartal 2023 betrug der Umsatz 8,53 Milliarden CNY (Vorjahresquartal 6,823 Milliarden CNY). Das EBIT lag bei -3,161 Milliarden CNY (Vorjahresquartal -2,177 Milliarden CNY) und das Nettoergebnis lag bei -3,887 Milliarden CNY (Vorjahresquartal -2,376 Milliarden CNY).

Es ist nicht verwunderlich, dass XPeng noch keinen Gewinn erwirtschaftet. Dies geht nur über große Mengen, war bei Tesla auch am Anfang so. Von daher stellt sich jetzt die Frage, wann wohl der erste Gewinn kommen kann? Dies würde die Aktie vermutlich beflügeln.

Generell gesprochen sind chinesische Autobauer sehr gut aufgestellt. Sie geben mittlerweile im Heimatmarkt China den Ton an und exportieren auch immer mehr. Aufgrund der günstigen Produktionsbedingungen in China haben diese Hersteller einen großen Vorteil gegenüber westlichen Herstellern. Wobei man auch festhalten muss, dass die chinesischen Autobauer auch immer mehr Fabriken im Ausland eröffnen. In Europa dann aber eher in Ungarn. Ansonsten sehr beliebte Standorte für Fabriken sind die USA, Südamerika und Indien. Das große Problem entsteht, wenn China Taiwan angreifen sollte. Chinesische Gegensanktionen können dazu führen, dass westliche Aktionäre ihre Aktien verlieren.

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