Deutsche Aktie des Tages: Fraport AG

Die Luftfahrt erholt sich in einem rasanten Tempo. Auch, wenn wir uns noch nicht auf Vorkrisenniveau befinden, geht es stetig aufwärts. 2019 lagen in Deutschland die Fluggastzahlen bei 226,8 Millionen, 2020 sind sie dann auf 57,8 Millionen zusammengeschrumpft. 2022 waren es 155,2 Millionen.

Langfristig betrachtet wird der Flugverkehr weltweit zunehmen. 2017 gab es etwa vier Milliarden Flugpassagieren, in den nächsten 15 Jahren könnte sich diese Anzahl verdoppeln. Die Flughafenbetreiber stellen sich darauf ein, bauen neue Flughäfen und Terminals.

Eine spannende Aktie ist die der Fraport AG (WKN: 577330 / ISIN: DE0005773303). Fraport ist nicht nur der Betreiber des Frankfurter Flughafens, an dem gerade die Arbeiten am Terminal 3 laufen, welcher im dritten Quartal 2023 fertiggestellt werden soll, sondern von insgesamt 28 Flughäfen auf vier Kontinenten.

Im Januar 2018 hatte die Aktie Allzeithoch, seitdem hat sie sich halbiert, seit Oktober 2022 aber wieder ein Drittel zugelegt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) liegt bei rund 18.

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Der Luftfahrtbranche geht es derzeit blendend, auch wenn die Passagierzahlen noch nicht auf dem Niveau von vor Corona sind. Die Lufthansa hat für dieses Jahr ein Rekordjahr angekündigt, andere Fluggesellschaften sind auch sehr zuversichtlich.

Mit Flughafenbetreibern ist das wie mit den Schaufelverkäufern und den Goldgräbern. Es ist immer klüger, in den Schaufelverkäufer zu investieren. Fluggesellschaften empfinde ich eher als schwierig, es gehen öfter mal welche pleite. Flughafenbetreiber, welche große und wichtige Flughäfen betreiben, stehen nicht so unter Druck. Auch hier gibt es hier und da Regionalflughäfen, wo Billig-Airlines sich angesiedelt haben, die muss man allerdings auch nicht als Kunden haben.

Im ersten Halbjahr 2023 stieg der Umsatz auf 1,804 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum 1,349 Milliarden Euro), das EBITDA stieg auf 481 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 355 Millionen Euro) und das Nettoergebnis auf 80,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum -48,9 Millionen Euro).

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