Deutsche Aktie des Tages: Rational AG

Die Corona-Pandemie hatte die Rational-Aktie (WKN: 701080 / ISIN: DE0007010803) fast 40 Prozent abstürzen lassen. Die Restaurants mussten schließen bzw. wenn sie noch geöffnet hatten, gab es lediglich einen Abhol- oder Bringservice, womit sie im Grunde kein Geld verdient haben, nur einen Teil der Kosten decken konnte. In so einem wirtschaftliche Umfeld investiert man natürlich nicht in neue Küchenausstattungen.

Nun hat sich die Gastronomie wieder erholt, auch wenn sie noch unter der hohen Inflation leidet, aber auch diese geht zurück. Deutschland ist politisch gesehen ein Sonderfall, hier leidet die Gastronomie besonders.

Täglich werden 140 Millionen Speisen auf der ganzen Welt in Rational-Geräten zubereitet. Mehr als 1.200.000 produzierte Combi-Dämpfer hat Rational bis heute produziert. Der Konzern besitzt über 600 Patente, Patentanmeldungen und Gebrauchsmuster. Die Geräte werden an zwei Standorten produziert, im deutschen Landsberg am Lech, der Heimat der Combi-Dämpfer sowie Wittenheim in Frankreich, wo der iVario entwickelt und produziert wird. Der iVario ermöglicht es, mit nur einem Gerät zu kochen, braten und frittieren. Dies geht bis zu 4-mal schneller und spart bis zu 40 Prozent Energie. Damit ersetzt der iVario den Herd, Topf, Pfanne, Fritteuse, Druckgarer und Bain-Marie (Warmhalten von Speisen).

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Das vierte Quartal 2024 verlief überraschend gut, besser, als man nach dem dritten Quartal erwartet hat. Der Umsatz betrug 293 Millionen Euro (Vorjahresquartal 290 Millionen Euro). Dies beruht unter anderem auf einen großen Auftrag eines asiatischen Kunden. Der Umsatz 2023 stieg damit um rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,125 Milliarden Euro. Besonders das Überseegeschäft war sehr stark, ein Plus von 20 Prozent. Asien legte um 25 Prozent zu, der amerikanische Markt um knapp 2 Prozent. Während Europa ohne Deutschland noch um rund 5 Prozent wuchs, ging der Umsatz in Deutschland um rund drei Prozent zurück.

Da die Rohstoff- und Logistikkosten 2023 rückläufig waren, wirkte sich dies positiv auf das EBIT aus, welches bei 277 Millionen Euro lag (Vorjahresquartal 237,5 Millionen Euro), bei einer EBIT-Marge von rund 24,5 Prozent.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) der Aktie liegt bei etwa 37, die Dividendenrendite bei 1,53 Prozent. Die Aktie notiert immer noch rund ein Viertel unter ihrem Allzeithoch vom August 2021.

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