Freizeitaktie des Tages: Camping World Holdings Inc.

Die heutige Freizeitaktie des Tages ist die 1966 gegründete Camping World Holdings Inc. (WKN: A2AR5B / ISIN: US13462K1097) aus Lincolnshire, ein Vorort Chicagos. Dieses Unternehmen hatte ich bereite im März in einem Beitrag erwähnt und jetzt möchte ich die Gelegenheit nutzen, es etwas genauer vorzustellen. Zu diesem warmen Wetter und Urlaubszeit passt eine Freizeitaktie hervorragend.

Camping World Holdings ist der größte Einzelhändler für Wohnmobile und Wohnwagen in Amerika. Der dazugehörige Outdoor-Bedarf, wie Zelte, Grills oder Getränkekühlboxen wird gleich mit verkauft. Camping World Holdings beschäftigt mittlerweile rund 12.000 Mitarbeiter an über 170 Standorten und wächst seit Jahren. Neben dem reinen Verkauf werden auch über 3.500 Wohnmobile und Wohnwagen vermietet.

Camping World Holdings war einer der großen Profiteure der Corona-Pandemie. Viele Hotels waren geschlossen, die Menschen hatten Angst sich zu infizieren. Dennoch wollten viele auf ihren Urlaub nicht verzichten. Die Lösung waren Wohnmobile. Das Geschäft lief dadurch 2020 so gut, dass sogar eine Sonderdividende ausgeschüttet wurde.

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Aktuell wird für die A-Aktie eine Dividende von 0,25 US-Dollar im Quartal ausgeschüttet, somit 1 US-Dollar im Jahr. Dies entspricht beim aktuellen Aktienkurs eine Dividendenrendite von rund 2,63 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2020 hat die Camping World Holdings einen Umsatz von rund 5,447 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet (Vorjahr rund 4,892 Milliarden US-Dollar). Der operative Gewinn ist auf rund 512,04 Millionen US-Dollar hochgeschossen (Vorjahr rund 133,05 Millionen US-Dollar).

Camping boomt seit Jahren. Die Nachfrage steigt stetig. Viele Jahre vorher hatte die Branche durchaus einige Probleme. Jetzt können die gar nicht so viele Wohnmobile bauen, wie sie verkaufen könnten. Die Wohnmobilhersteller haben Probleme mit der Zulieferung von Bauteilen.

Daher stellt sich durchaus die berechtigte Frage, wie sich das Geschäftsjahr 2021 entwickeln wird. Noch 2020 konnten die Unternehmen quasi ihren Hof leer verkaufen. Jetzt müssen sie erst einmal den Hof wieder füllen, um verkaufen zu können. Dieses Problem haben übrigens auch die Bootshändler. Die könnten auch mehr verkaufen, als sie derzeit liefern können.

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