Geld verdienen an der Börse – werde zum Lemming und renn der Herde hinterher

Oft liest man, dass es deutlich besser ist, nicht dem Herdentrieb an der Börse zu folgen, man solle möglichst gegen den Strom schwimmen. Mir gefällt der Herdentrieb an den Aktienmärkten sehr gut, allerdings mache ich nicht jeden Blödsinn mit. Man muss schon sein Gehirn dabei einschalten und nicht alles so akzeptieren.

Du kennst bestimmt auch von den großen Finanzportalen diese Rubrik, wo man sehen kann, welche Aktien gerade sehr gefragt sind, wo man sehen kann, um wie viel Prozent die Klicks zugenommen haben. Ich finde dies gar nicht so schlecht.

Allerdings befinden sich unter diesen Aktien auch sehr viele Zocker-Aktien, meist hochriskant. Dies muss man nicht kaufen. Hier besteht die Gefahr, dass man einer der Letzten ist, der diese Aktie kauft und danach der Kursabsturz kommt. GameStop ist die ein Beispiel.

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Es lassen sich aber auch sehr viele Perlen in diesen Listen finden. Du musst nur darauf achten, dass diese Unternehmen wachsen, nicht nur beim Umsatz, auch beim Gewinn. Zur Not auch nur der Umsatz und der Verlust wird von Jahr zu Jahr geringer. The trend is your friend.

Wenn du solche Wachstumsaktien gefunden hast, kannst du auch zum Lemming werden. Die Masse treibt dann meist den Aktienkurs in die Höhe. Auch hier kann es Kursrücksetzer geben, wenn Anleger nicht mehr bereit sind, den hohen Aktienpreis zu bezahlen. Allerdings kann man dies dann fast immer ganz bequem aussitzen.

Hast du allerdings in einen Schrotthaufen investiert, eigentlich ist dies kein Investieren, sondern Zocken, dann stehen die Chancen schon deutlich schlechter, dass die Aktie sich wieder erholt. Deshalb ist es am besten, du konzentrierst dich auf Qualitätsaktien und überlasst das Zocken anderen.

Man muss nicht in verrückte Aktien investieren, nur weil dreimal am Tag auf einer Finanzwebseite von verschiedenen Autoren über dieses Zockerpapier geschrieben wird. Qualität setzt sich durch, dies gilt auch bei Aktien. Du musst nur Geduld bewahren und darfst dich nicht von irgendwelchen Typen im Internet verrückt machen lassen, die mit ihren Kursgewinnen in den sozialen Medien angeben. Von den Verlusten erzählen die meist nie etwas.

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