Grüne deutsche Aktie des Tages: ABO Wind AG

Deutschland soll bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden, was laut Experten, welche den Grünen nicht nahestehen oder mit ihnen verwandt sind, wohl Illusion ist. Laut Experten müssten am Tag sieben Windkraftanlagen neu gebaut werden, 2022 waren es im gesamten Jahr 551 an Land. Unser Bundeskanzler plant mit vier bis fünf Windkraftanlagen an Land pro Tag bis 2030, zumindest sagte er es einmal, hat er bestimmt aber wieder vergessen.

Mal unabhängig von dieser Traumvorstellung, kann man durchaus davon ausgehen, dass mehr Windkraftanlagen gebaut werden, wenn nicht bei uns, dann in anderen Ländern, wo es fähigere Politiker gibt und weniger Bürokratieirrsinn. Man benötigt mittlerweile einen Kleintransporter, um die bis zu 70.000 Seiten bei den Behörden einzureichen, 1990 waren es mal 15-20 Seiten.

International sehr gut aufgestellt ist die hessische ABO Wind AG (WKN: 576002 / ISIN: DE0005760029). Dieses Unternehmen plant und errichtet weltweit Wind- und Solarparks, Batterie- und Wasserstoffprojekte. ABO Wind ist in 16 Ländern auf vier Kontinenten aktiv.

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Die Entwicklungspipeline ist gut gefüllt, insgesamt mehr als 21 Gigawatt netzgebunden und zusätzlich 20 Gigawatt mit Wasserstoff, wie du hier nachlesen kannst:

https://www.abo-wind.com/de/unternehmen/zahlen-fakten.html

Bei den netzgebunden Anlagen sind für 16,443 Gigawatt die Flächen gesichert und Genehmigung in Arbeit, für 4,247 Gigawatt die Genehmigung erreicht und Baureife in Arbeit sowie bei 415 Megawatt läuft aktuell die Umsetzung.

Dabei geht es um Projekte in Deutschland, Frankreich, Finnland, Vereinigtes Königreich, Südafrika, Argentinien, Griechenland, Kolumbien, Kanada, Spanien, Irland, Ungarn, Tunesien, Polen, Niederlande und Tansania.

Politisch ist es mittlerweile gewollt, mehr Windkraftanlagen zu bauen, von daher kann man vermuten, dass die Projektierer von Windkraftanlagen in den nächsten Jahren noch mehr bauen können, als aktuell, somit auch mehr verdienen können.

ABO Wind konnte im Geschäftsjahr 2022 seinen Umsatz auf 231,66 Millionen Euro steigern (Vorjahr 127,11 Millionen Euro), der Gewinn nach Steuern stieg auf 24,59 Millionen Euro (Vorjahr 13,8 Millionen Euro).

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Die Aktie korrigiert aktuell, notiert rund 30 Prozent unter Allzeithoch. Ich denke aber nicht, dass wir die Talsohle bereits gesehen haben, wir reden immer noch von einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) von über 37, das ist heftig. Wenn die Aktie weiter nachgibt, könnte es interessant werden.

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