Investiere auch in dein Humankapital neben Wertpapieren

Die persönliche Bildung wird oft vernachlässigt. Viele sind froh, wenn sie endlich die Schule hinter sich haben. Wenn man sich das Schulsystem bei uns in Deutschland so anschaut, habe ich oft den Eindruck, es ist politisch gewollt, dass die Bürger dumm und letztendlich abhängig bleiben. In Skandinavien, Estland oder der Schweiz läuft das deutlich anders. Deren Schüler sind sehr gut ausgebildet. Selbst die Slowakei, Slowenien und Tschechien liegen vor Deutschland. Welch eine Schande.

Bereits seit 2002 ist in Estland das digitale Klassenzimmer der Standard. Jedes Kind hat in der Schule einen Computer oder Tablet. Die Lehrer werden durch Psychologen, Logopäden und Sozialpädagogen in ihrer Arbeit unterstützt. Jeder Lehrer hat sein Klassenzimmer, die müssen nicht durch die Gegend rennen, die Schüler müssen die Klassenräume wechseln. Bereits Ende der neunziger Jahre hatten alle Schulen in Estland einen Internetzugang.

Mit fünf und sechs Jahren gibt es in Estland ein Vorschulprogramm. Danach gehen sie neun Jahre zusammen zur Schule. Dann müssen sie einen Test absolvieren, der jetzt auch ab 2020 digital erfolgen soll und bekommen dann ihr Abschlusszeugnis. Mit dem können sie zum Gymnasium oder in die Berufsschule gehen. Bis zur neunten Klasse gibt es kostenloses Mittagessen in der Schule.

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In Deutschland sind wir noch weit davon entfernt. Es wird zwar seit Jahren von der Politik darüber gesprochen, gehandelt hat sie wie immer nicht. Außer paar Förderprogramme, die so schwierig sind, dass kaum Gelder abgerufen werden, hat sich nicht viel getan. Das fliegt den Schulen und der Politik jetzt in der Coronakrise um die Ohren.

Jeder sollte zusehen, sich selbst so gut wie möglich Wissen anzueignen. Es gibt gute Onlinebildungsangebote, oft sogar kostenlos. Sprachlern-Apps für wenig Geld. Der Markt ist voll. Wer sich nicht selbst um seine Bildung kümmert, wird nicht viel erwarten können.

In den Schulen verblödet man oft nur. Die Lehrpläne in Deutschland sind aus der Steinzeit. Wobei bei einigen Schülern auch Hopfen und Malz verloren ist. Es wird sich definitiv nichts ändern.

Neben Investitionen in Wertpapiere darf die eigene Bildung nicht zu kurz kommen und auch etwas kosten. Bildung wirft am Ende auch eine Rendite ab. Je besser man für einen Job qualifiziert ist, desto höher das Gehalt. Je mehr man weiß, desto hilfreicher ist das bei der eigenen Firma. Das verdiente Geld kann man dann in Wertpapiere investieren. Alles ist ein Kreislauf.

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Man lernt nie aus. Jeden Tag lernt man wieder etwas dazu. Selbst wenn man älter ist, kann man noch Sprachen lernen. Dies kann im Urlaub im Ausland sehr hilfreich sein.



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