Neugelistete Aktien an der Börse sind nicht unbedingt etwas für Anfänger

Es kommen immer wieder neue Unternehmen an die Börsen weltweit. Viele von denen, eher sehr unbemerkt. Über internationale Börsengänge, wenn nicht gerade in den USA, hört und liest man in den Medien nicht sehr viel.

Als Anleger möchte man natürlich gerne in Wachstumsunternehmen investieren, am besten so früh wie möglich, um dann von den Kursexplosionen in den nächsten Jahren profitieren zu können. Wer nicht schon Jahren vor dem Börsengang die Möglichkeit hatte, in diese Unternehmen zu investieren, was mit dem richtigen Geldbeutel durchaus geht, über entsprechende Plattformen, der denkt dann darüber nach, wenigstens beim Börsengang zu kaufen.

Wenn man keine Aktien zugeteilt bekommt, dann aber wenigstens gleich danach. Oft haben wir in der Vergangenheit aber gesehen, dass viele Unternehmen mit einer sehr optimistischen Bewertung an die Börse gekommen sind und die Aktie danach stark abgestürzt ist.

Viele, von den an der Börse neu notierten Unternehmen, kommen mit einem dicken Verlust an die Börse. Diese Unternehmen haben oft noch nie einen Cent Gewinn gemacht, werden auch nie einen machen. Es gibt Unternehmen an der Börse, mit einem hohen zweistelligen Börsenwert und Milliarden-Verlusten. Solche Aktien muss man nicht kaufen.

Als Anfänger sollte man sich von derartig spekulativen Aktien fernhalten. Man kann mit denen sehr schnell Geld verlieren, dass muss ja nicht sein.

Es kommen aber durchaus auch einige Perlen an die Börse, man muss sie nur finden. Es ist noch gar nicht solange her, da kam der zweitgrößte Kaffeeröster der Welt, JDE Peet´s, an die Börse. Zu den Marken gehören Jacobs, Tassimo, Senseo und viele mehr. Tee gehört auch zum Sortiment. Ein super langweiliges Unternehmen, Dividendenrendite könnte um die drei Prozent liegen. Die Kaffee-Nachfrage in Asien steigt.

Wenn ein Unternehmen solide ist, Gewinn erwirtschaftet und eine Dividende ausschütten will, dann spricht nichts dagegen, sich die Aktie bei einem Börsengang zu kaufen. Bei Unternehmen, die Verlust machen, sollte man sehr vorsichtig sein.



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