Rüstungsaktie des Tages: Lockheed Martin Corporation

Seit Mitte Juli bis heute hat die USA für rund 35 Milliarden USD Waffenexporte ins Ausland genehmigt. Darunter waren auch 35 F-35 Kampfflugzeuge, Munition und Ausrüstung im Wert von 8,4 Milliarden USD nach Deutschland. Die 35 Kampfjets sind ehrlich gesagt ein Witz, wenn man sich anschaut, was an altem Kram auf dem Hof steht und was neu an Eurofightern bestellt wurde. Von Zeitenwende keine Spur. Die Bundeswehr wird immer kleiner.

Die USA sind, was Waffenexporte angeht, der größte Profiteur des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Bei der Defense Security Cooperation Agency kannst du die aktuellen Exportgenehmigungen immer nachlesen: https://www.dsca.mil/press-media/major-arms-sales?page=0

Unter den 15 größten Rüstungskonzernen der Welt stammen sieben aus den USA. Deshalb schauen wir uns heute auch eine amerikanische Rüstungsaktie an, die Lockheed Martin Corporation (WKN: 894648 / ISIN: US5398301094), den Hersteller des F-35 Tarnkappen-Kampfflugzeuges. Die NATO-Staaten und andere bestellen diesen Jet wie irre.

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Bisher wurden rund 750 von diesem Tarnkappenjet gebaut. Allerdings hat Lockheed Martin noch mit vielen Mängeln zu kämpfen. Wir reden hier immer noch von der Anfangsproduktion, da ist dies nicht ungewöhnlich, auch wenn er nach dem neuesten Pannenbericht des US-Rechnungshofes noch 826 Mängel aufweist. Flottenweit war der Jet bei den US-Streitkräften wohl nur zu rund 40 Prozent im Einsatz gewesen, die andere Zeit stand er am Boden, weil unter anderem es Probleme mit dem Triebwerk gibt.

Mit der nächsten Tranche wird es sicherlich besser, ist eigentlich immer so. Dennoch kostet es natürlich erst einmal Geld, diese ganzen Probleme zu beheben.

Die Anleger sind bisher begeistert, haben die Aktie Mitte der Woche auf Allzeithoch gebracht. Dadurch ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.) jetzt auf 22 gestiegen und die Dividendenrendite auf 2,49 Prozent gesunken.

Je länger der Krieg dauert, desto mehr wird in die Verteidigung investiert. Erste NATO-Staaten fordern bereits 3 Prozent Verteidigungsausgaben innerhalb der NATO. Deutschland lag 2021 bei 1,34 Prozent des BIP. Diese Regierung wird nie die zwei Prozent erreichen.

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