Wer wenig Geld hat, muss an die Börse, sonst wird er im Alter kein schönes Leben haben

Die meisten Deutschen wissen überhaupt nicht, wie viel Rente sie einmal bekommen werden. Viele überschätzen ihre zukünftige Rente. Oft merken sie das aber erst, wenn sie ihre Rente beantragen, dann ist es aber zu spät. Leider befassen sich aber auch zu wenige damit. Es wäre ein Leichtes, dies herauszubekommen. Rente ist ein langweiliges Thema, aber auch ein so wichtiges Thema.

Die Rentenzahlen sind leider alles andere, als erfreulich Die durchschnittliche Höhe der Altersrente in den alten Bundesländern lag 2019 bei Frauen bei 726 Euro und bei Männern bei 1.140 Euro. In den neuen Bundesländern bekommen Frauen durchschnittlich 1.034 Euro und die Männer 1.100 Euro. Frauen haben im Osten deutlich mehr Arbeitsjahre, als die Frauen in den alten Bundesländern, daher erhalten sie auch mehr Rente.

Wenn man zusammenlebt, funktioniert das zu zweit noch ganz gut, man kommt mit dem Geld halbwegs klar. Viele sind aber auch nicht verheiratet, leben alleine, erhalten keine Witwenrente/Witwerrente. Diese Bevölkerungsgruppe hat dann ein großes Problem, ist auf das Amt und die Tafel angewiesen.

  An der Börse kommen erst die Schmerzen, dann das Geld

Eine sehr beliebte Aussage ist, ich verdiene wenig Geld, deshalb kann ich nicht sparen. Und wenn die doch sparen, dann meist falsch. Entweder wird das Geld auf das Sparbuch ohne Zinsen gelegt oder eine Lebensversicherung mit hohen Gebühren abgeschlossen. Beides ist eine schlechte Lösung.

Wer wenig Geld hat, muss daraus das Maximale herausholen. Das beste Ergebnis erhält man üblicherweise an der Börse. Was will man sonst auch mit wenig Geld machen? Für eine Immobilie wird es nicht reichen, die Rendite ist auch niedriger. Es gibt erfreulicherweise mittlerweile 1-Euro-Broker wie Trade Republic*, wo jeder auch für kleine Beträge Aktien kaufen kann. Wer keine einzelnen Aktien kaufen möchte, kann auf breit gestreute ETFs zurückgreifen. An Möglichkeiten mangelt es nicht.

Wer ein schönes Leben im Alter haben oder zumindest seinen Lebensstandard halten möchte, muss für sein Alter vorsorgen. Der einfachste Weg ist die Börse, auch wenn viele dies nicht hören wollen. Wer sich nicht um seine Altersvorsorge rechtzeitig kümmert, braucht sich am Ende nicht zu beschweren, wenn die Rente nicht reicht.

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Ich habe vor 20 Jahren mein Rentenproblem gelöst. Von der gesetzlichen Rente hätte ich nicht leben können, die ist niedriger als bei meiner Frau. Heute bekomme ich von vier Zahlstellen meine Rente, mir geht es gut. Es tat mir oft weh, dieses Geld aufzubringen, aber ich habe es getan, weil ich ein anständiges Leben im Alter haben wollte und nicht wie einige andere, die das Geld auch gehabt hätten, heute immer noch im Rentenalter arbeiten müssen. Was machen die wohl, wenn die Knochen nicht mehr mitmachen? Dann können sie nicht mehr arbeiten gehen. Wo kommt dann das Geld her?



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