Deutsche Düngemittel-Aktie des Tages: K+S AG

Durch den Ukraine-Krieg sind nicht nur Öl und Gas sehr teuer geworden, sondern auch die Düngemittel. Gegen Kaliproduzenten aus Russland und Belarus gibt es Sanktionen. Somit wird die Menge an lieferbaren Kali für die westliche Welt geringer. Russland ist der zweitgrößte und Belarus der drittgrößte Kaliproduzent der Welt. Wird das Angebot kleiner, steigt der Preis.

Auch in Deutschland haben wir einen großen Kaliproduzenten, die K+S AG (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888), der jetzt von den hohen Kalipreisen profitiert. Kaliproduzenten waren für Anleger seit der Finanzkrise 2008/2009 kein gutes Investment. Deren Aktienkurse gingen abwärts. Derzeit läuft ein Turnaround.

K+S besitzt Produktionsstätten in Europa sowie Nord- und Südamerika. Kali- und Magnesiumprodukte werden hauptsächlich als Dünge-und Futtermittel in der Landwirtschaft eingesetzt.

Im Werk in Bad Salzdetfurth wird für die Firma Mars Katzenstreu unter der Marke CATSAN für den deutschen und den europäischen Markt produziert. In anderen Werken werden beispielsweise Speise-, Siede-, Tafel- und Auftausalze sowie Tabletten für die Wasserenthärtung produziert.

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Ich hatte schon öfter im Blog darauf hingewiesen, dass Aktien von Düngemittelherstellern immer interessanter werden für Buy and Hold, da der Markt in vielen Bereichen fast nur noch aus Oligopolen besteht. Bei vielen Aktien ist dies noch gar nicht berücksichtigt meiner Meinung nach. Die Kurse fallen oft sogar noch, mal abgesehen von den letzten Wochen. Oligopole führen üblicherweise zu steigenden Preisen, da der Wettbewerb abnimmt. Dies spiegelt sich dann langfristig meist auch in einen höheren Aktienkurs nieder.

K+S konnte im Geschäftsjahr 2021 den Umsatz auf 3,213 Milliarden Euro steigern (Vorjahr 2,432 Milliarden Euro), bei einem Gewinn nach Steuern in Höhe von 2,259 Milliarden Euro (Vorjahresverlust 1,715 Milliarden Euro). 2020 sollte man ausblenden, die Wirtschaft lag am Boden.

Da die Kalipreise weiterhin vermutlich die nächste Zeit hoch sein werden, müsste sich dies eigentlich im Geschäftsergebnis 2022 widerspiegeln.

Im Mai findet die Hauptversammlung statt. Der Vorschlag des Vorstandes beträgt für die Dividende 20 Cent, was einer Dividendenrendite von 0,73 Prozent entsprechen würde.

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