Deutsche Personaldienstleister-Aktie des Tages: Amadeus FiRe AG

An den Flughäfen stapeln sich die Koffer, Flüge werden annulliert, Restaurants öffnen nur noch drei Tage die Woche, selbst Handwerksbetriebe arbeiten nur noch in vier Tagen die Woche. Der Arbeitskräftemangel in Deutschland nimmt weiter zu. 1,7 Millionen Stellen sind aktuell offen.

Es ist ein Armutszeugnis für dieses Land, bei knapp 2,4 Millionen Arbeitslosen keine Mitarbeiter an Flughäfen für die Sicherheitskontrolle zu finden. Es müssen extra welche aus der Türkei eingeflogen werden. Offenbar ist es in Deutschland Ausbeutung, für 17 Euro brutto die Stunde arbeiten zu müssen.

Jetzt kommt mit unserem SPD Bundesarbeitsminister Hubertus Heil das bedingungslose Grundeinkommen durch die Hintertür, er nennt es Bürgergeld. Dies wird den Arbeitskräftemangel in Deutschland noch weiter verstärken.

Des einen Leid, ist des anderen Glück. Zeitarbeitsunternehmen verdienen sich derzeit eine goldene Nase, dank der Politik. Die Amadeus FiRe AG (WKN: 509310 / ISIN: DE0005093108) beschäftigt rund 4.040 Mitarbeiter an 21 Standorten in Deutschland. Sie hat sich auf den kaufmännischen und IT-Bereich spezialisiert.

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Das Geschäftsjahr 2021 war Unternehmensrekord, fast 33 Prozent mehr Umsatz (372,37 Millionen Euro), fast 96 Prozent mehr Gewinn nach Steuern (34,83 Millionen Euro). Die Dividende wurde von 1,55 Euro auf 3,04 Euro angehoben. Dies ergibt eine aktuelle Dividendenrendite von rund 2,76 Prozent.

Die Aktie hat sich über die letzten zehn Jahre mehr als verdreifacht. Hinzu kommt noch die Dividende. Seit Oktober 2021 hat sich die Aktie fast halbiert. Dies hat zu einem KGV (roll. Hochrechn.) von etwas über 17 geführt. Somit wird die Aktie jetzt sehr interessant.

Zeitarbeitsunternehmen sind aktuell die großen Profiteure. Je mehr Mitarbeiter sie finden und bei ihren Kunden in den Unternehmen arbeiten lassen, desto mehr verdienen sie. Aktuell fehlen in Deutschland um die 1,7 Millionen Fachkräfte. Die Zahl schwankt. Einige reden auch von zwei Millionen. Bis 2030 ist aufgrund des demografischen Wandels von bis zu fünf Millionen offenen Stellen die Rede.

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Unsere Politik ist nicht in der Lage, ein vernünftiges Einwanderungsgesetz für Facharbeiter auf die Reihe zu bekommen. Angeblich wird daran gearbeitet. Da fragt sich nur, was haben die die letzten zehn Jahre gemacht. Hubertus Heil ist als Bundesarbeitsminister auch schon über vier Jahre im Amt. Seine Vorgängerin, Andrea Nahles, welche jetzt die Bundesagentur für Arbeit leitet (ist das nicht schrecklich?), hatte die vier Jahre zuvor auch kein solches Gesetz auf die Reihe bekommen.

Somit kommen wir zum Fazit. Der Fachkräftemangel wird in Deutschland zunehmen und die Unternehmen, die in dem Bereich Zeitarbeit tätig sind, werden gute Geschäfte machen.

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