Deutsche Technologie-Aktie des Tages: Mühlbauer Holding AG

1981 mit der Produktion von Präzisionsteilen für die Luft- und Raumfahrt gestartet, ist die bayerische Mühlbauer Holding AG (WKN: 662720 / ISIN: DE0006627201) mit ihren Tochterunternehmen und rund 3.500 Mitarbeiter zum führenden Unternehmen für Smart Cards, ePässe, RFID und für die Solar-Backend weltweit geworden.

Viele Führerscheine, Fahrzeugscheine, elektronische Reisepässe, behördlichen und branchenspezifischen Softwarelösungen, wie automatische Grenzkontrollsysteme, EMV-Lösungen für Banken, Bankkarten, Gesundheitskarten, Geschenk- und Kundenkarten stammen von Mühlbauer.

Da dort Arbeitsplätze dranhängen und die einzelnen Regierungen gerne auch mehr Kontrolle über die Produktion haben möchten, findet diese oft vor Ort im jeweiligen Land statt. Mühlbauer unterhält 35 Produktions- und Serviceniederlassungen auf fünf Kontinenten.

Weitere Geschäftsfelder sind das Sortieren von Mikrochips, Carrier Tape Anlagen sowie Automatisierungs-, Kennzeichnungs- und Traceability-Systeme.

Zu den Kunden gehört die Schweiz, Gibraltar, Montenegro, Süd-Sudan, Guatemala, Indonesien, Mosambik, Georgien, El Salvador, Kongo, Algerien, Australien, Ghana, Südafrika, Bosnien und Herzegowina, um nur ein paar Staaten zu nennen.

Seit 26.08.2019 bis 31.12.2022 läuft noch ein Aktienrückkaufprogramm, mit einem Volumen von bis zu 20 Millionen Euro bzw. 400.000 Aktien. Bisher wurden etwas mehr als 5 Millionen Euro in Rückkäufe investiert.

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Die Aktie hat über 150 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre zugelegt. Aktuell beträgt die Dividendenrendite rund 2,5 Prozent.

Es gibt Spekulationen darüber, ob bald ein Squeeze-out kommt. Josef Mühlbauer besitzt etwa 82,5 Prozent der Aktien, ist aber schon etwas älter die Zahl. Er soll weiter zugekauft haben, heißt es in den Medien. Das Unternehmen selbst besitzt auch noch etwa 2,85 Prozent, diese Zahl ist aber auch schon etwas älter. Von daher könnte der Aktienkurs weiter anziehen, je knapper die Aktien werden.

Die letzten Bilanzzahlen stammen vom ersten Halbjahr 2021, Stand 4. August 2021. Der Umsatz stieg auf 158,2 Millionen Euro (1. Halbjahr 2020 130 Millionen Euro). Das EBIT stieg auf 44,8 Millionen Euro (1. Halbjahr 2020 10,2 Millionen Euro).

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