Dienstleistungsaktie des Tages: Genpact Limited +180% in 10 Jahren

Die heutige Dienstleistungsaktie des Tages ist die Genpact Limited aus Hamilton, der Hauptstadt der Bermudas. Der Name Genpact wird dir vermutlich nicht viel sagen, dennoch solltest du es kennen. Es ist ein super langweiliges Unternehmen, allerdings eines mit rund 96.500 Mitarbeiter, welches am Aktienmarkt ganz gut gelaufen ist, 180 Prozent Kurszuwachs innerhalb von zehn Jahren. Für eine Nischenaktie in diesem Bereich recht gut.

Genpact entstand ursprünglich 1997 als Geschäftsbereich für Dienstleistungen von General Electric. 2005 wurde der Bereich dann mit seinen 19.000 Mitarbeitern ausgegründet und hat sich für externe Kunden geöffnet, welche Geschäftsprozessen auslagern möchten. Zwei Jahre später, im August 2007, erfolgte dann der Börsengang an der New York Stock Exchange. Heute unterhält Genpact Niederlassungen in 30 Ländern.

Die Auslagerung von Geschäftsprozessen ist natürlich nur sinnvoll für Unternehmen, wenn sie damit Geld sparen können, sonst machen sie das nicht. Daher ist es wenig überraschend, dass sich viele der Shared Service Centers in Niedriglohnländern befinden.

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Zu den mehr als 800 Kunden gehören viele der Fortune 500-Unternehmen. Sie stammen aus allen nur denkbaren Branchen, dem Automobilbau, Finanz- und Gesundheitswesen, Industrie, Konsumgüter, Energie, Chemie, Medien, Vertrieb, Biowissenschaften, Versicherungen, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung.

Genpact verdient Geld, der Umsatz und Gewinn steigt seit Jahren, so wie es sein sollte. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete Genpact einen Umsatz von rund 3,705 Milliarden US-Dollar (Vorjahreszeitraum rund 3,514 Milliarden US-Dollar). Der operative Gewinn lag 2020 bei rund 477,48 Millionen US-Dollar (Vorjahreszeitraum rund 391,75 Millionen US-Dollar). Trotz der Corona-Pandemie ging es aufwärts.

Ich besitze die Genpact-Aktie selbst nicht, aber, wenn du langweilige Aktien liebst, solltest du dir diese einmal etwas genauer anschauen. Unternehmen lagern immer mehr ihre Geschäftsprozesse aus, weil sie im eigenen Unternehmen sehr hohe Kostenstrukturen haben. Diese Entwicklung wird auch so weitergehen. Recherchiere aber bitte wie immer selbst zu Genpact.

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