Diversifikation des Einkommens ist genauso wichtig wie eine Vermögensdiversifikation

Seine Investitionen breit zu streuen ist allgemein bekannt. Darüber wird in allen Medien, Blogs und YouTube-Videos laufend berichtet.

Die klassischen Empfehlungen für Diversifikation lautete früher meist in etwa so:

  • Aktien
  • Fonds
  • Anleihen
  • Gold
  • Immobilien
  • Sparbuch
  • Tagesgeld
  • Bargeld

Dies hat sich heute etwas verändert. Wir haben seit Jahren niedrige Zinsen, somit fallen Anleihen und das Sparbuch weg. Auf dem Tagesgeldkonto sollte man nur einen Notgroschen von drei Monatseinkommen haben, bei Selbstständigen besser mehr. Fonds sind von den Gebühren her sehr teuer, daher besser keine.

Heute sieht es bei vielen Anlegern eher so aus:

  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs
  • Immobilien
  • Tagesgeld
  • Bargeld
  • Gold
  • P2P-Kredite
  • Kryptowährungen

Mit den letzten drei Punkten kann ich nicht viel anfangen, alle anderen halte ich für sehr sinnvoll, abgesehen von den Fonds. Ich hatte auch einmal ein paar Euro in Kryptowährungen investiert, habe sie aber verkauft. P2P-Kredite sind mir zu risikoreich.

Gold zahlt keine Dividende und das Argument, Gold behält seinen Wert, ist so eine Sache. Welchen Wert? Den intrinsischen Wert? Es gab schon eine Zeit in den USA, da musste das Gold an den Staat von seinen Bürgern abgegeben werden. Oft bewegt sich der Goldpreis entgegengesetzt zum Aktienmarkt. Fallen die Börsenkurse, steigt Gold und umgekehrt. Ist nicht immer so, aber oft.

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Bei seinem Einkommen sollte man daher durchaus auch über eine Diversifikation nachdenken, wenn man nicht gerade Beamter auf Lebenszeit ist. Es kann immer eine Einkommensquelle wegbrechen, man wird krank, der Job wegrationalisiert, was auch immer. In diesem Fall sind mehrere Einkommensquellen viel besser, auch wenn es viele kleine sind.

Die Einkommensströme könnten sein:

  • Lohn/Gehalt
  • Selbstständige Tätigkeit
  • Mieteinnahmen/Pacht aus Immobilien
  • Dividenden
  • Lizenzeinnahmen aus Büchern, Grafiken, Apps
  • Zinseinnahmen aus P2P-Krediten
  • YouTube
  • Blog
  • Online-Kurse

Im Online-Business gibt es unzählige Möglichkeiten Geld zu verdienen. Fang erst einmal mit ein bis zwei Sachen an. Sobald die gut laufen, folgt erst der nächste Schritt. Wenn du alles auf einmal machst, verzettelst du dich, das geht meistens schief.

Sobald du in deinem Job erfolgreich bist und davon ausgehen kannst, nicht wegrationalisiert zu werden, kannst du auch über Immobilien nachdenken, wenn du das möchtest. Die Zinsen sind niedrig, da kann eine Eigentumswohnung sinnvoll sein. Die Mieter zahlen die Kreditraten ab und im Alter kann man die Wohnung bewohnen, wenn man dies möchte. Eine Alternative wären Immobilienaktien wie Deutsche Wohnen oder Vonovia, dann musst du die Immobilie nicht physisch besitzen.

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Immobilien machen Arbeit, sie sind nicht so passiv, wie es immer heißt. Ich bin Immobilienmakler, daher weiß ich, wovon ich rede. Es läuft nicht immer alles glatt, dies erzählt nur kaum einer in seinen YouTubevideos. Es wird lieber von den Erfolgen berichtet, Misserfolge werden gerne verschwiegen.



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