Geld in der Beziehung – Wenn das Geld die Beziehung belastet

Geldangelegenheiten sollte man in einer Partnerschaft am besten schon vorher regeln, bevor es zum Streit kommt. Die Deutschen reden sehr ungern über Geld, selbst in der Beziehung. Es gibt Paare, der weiß die Partnerin oder Partner gar nicht, was der andere verdient. Geld ist der meiste Streitgrund bei Paaren.

In Ehen schmeißt man meist sein Geld zusammen, wenn man zusammenlebt, ohne zu heiraten, wird es oft komplizierter. Wobei in den heutigen Ehen auch teilweise mit getrennten Konten gearbeitet wird. Es gibt Ehen, da muss der eine Partner erst den anderen wegen jeder Kleinigkeit und Neuanschaffung fragen. Dies ist schon eher verrückt, wenn es soweit geht.

Wer bezahlt den Restaurantbesuch, wer den Einkauf und wer die Miete? Was ist mit den Konten? Ein gemeinsames oder jeder eines? Wenn der eine mehr verdient als der andere, kann dies zu tief greifenden Konflikten führen. Der finanziell schlechter gestellte Partner kann sich dabei sehr unwohl fühlen. Dies kann man beispielsweise beim geplanten Urlaub sehen. Der Eine möchte ins 5-Sterne-Hotel am anderen Ende der Welt, der Andere lieber Balkonien, weil er wenig verdient und gerade kein Geld hat.

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Bietet der vermögende Partner dem anderen nun an, die Kosten zu übernehmen, was er nur gut meint, kann dies dennoch zu einem Ungleichgewicht zwischen den Partnern führen. Der eingeladenen fühlt sich dabei sehr unwohl. Geld kann in einer Beziehung schnell zur Krise führen und sie letztendlich zerstören.

Die gemeinsamen Kosten in der Beziehung sollte man sich teilen. Der Eine zahlt die Miete, der andere die Einkäufe beispielsweise. Man sollte nicht zu pingelig sein. Es würde zu weit führen, alle Ausgaben über den Monat aufzuschreiben und dann gegenseitig zu verrechnen, dies wäre übertrieben. Dies gibt es aber durchaus auch. Gegenseitige Vollmachten für die Konten sind hilfreich, falls der Partner krank wird und nicht ans Konto kommt.

Eine bessere Variante ist, ein gemeinsames Konto einzurichten und von beiden Partnern in gleichen teilen Geld einzuzahlen, damit davon alle Fixkosten wie Miete, Strom, Telefon oder das gemeinsame Auto bezahlt werden. Auch Lebensmittel oder die täglichen Verbrauchsgüter können von diesem Konto abgehen. Für alle anderen Kosten hat jeder sein Konto.

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Natürlich kann es schwierig werden, wenn es zu einer Verschiebung der Einkommen kommt. Geht der eine Partner in Elternzeit und der andere arbeitet voll, dann kann es mit dem Geld knapp werden. Dies führt mitunter zu Stress und Problemen in der Beziehung. Wenn man zusammenlebt, sollte man das Geld als gemeinsames betrachten. Man hilft sich gegenseitig in Notfällen aus.

Schwierig wird es, wenn unterschiedliche Lebensstile aufeinander prallen. Der Eine ist sparsam, der Andere verschwenderisch. In diesem Fall sollte besser jeder sein eigenes Konto haben und auch nicht für den Anderen haften.

Es kann auch problematisch werden, wenn der Eine viel Geld hat, der Andere wenig. Dies muss nicht so sein, kann aber passieren. Vermeidet einen Kredit beim Partner. Pumpt euch besser kein Geld bei ihm. Dies führt irgendwann nur zu Streit. Auch keine kleinen Beträge. Über die Zeit baut sich Frust auf und der führt zu Ärger.

Bei Restaurantbesuchen am besten abwechselnd bezahlen. Bei größeren Anschaffungen wird durch zwei geteilt. Wenn einer deutlich mehr verdient, kann der Besserverdiener einen größeren Anteil übernehmen. Er sollte es dann aber lieber freiwillig anbieten, es einzufordern ist weniger gut. Bei Geld hört bekanntlich die Liebe auf.



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