Jetzt sollte man sein Geld zusammenhalten

Die Welt wird immer verrückter. Durch die russische Invasion in der Ukraine ändert sich auch bei uns in Deutschland einiges. Wir müssen uns die nächste Zeit wohl auf zweistellige Teuerungsraten einstellen.

Gestern war ich tanken, Diesel der Liter 1,85 Euro, am Abend. Selbst beim Tanken hat sich jetzt eine Sache geändert die letzten Wochen. Bisher war es so, dass ab 20 Uhr der niedrigste Preis gewöhnlich war. Der blieb auch so, bis die Tankstelle um 21 Uhr zumacht. Mittlerweile steigt der Preis oft sogar ab 20 Uhr und manchmal sogar noch einmal um 20.30 Uhr. Das gab es früher so nicht.

Wir werden die Preissteigerungen überall spüren. Es ist nicht nur beim Öl oder Gas so extrem, auch beim Bauholz, welches oft aus Russland stammt oder Getreide. Die Ukraine ist die Kornkammer Europas. Natürlich werden die Russen auch weniger Agrarrohstoffe vermutlich exportieren.

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Daher ist es wohl ratsam, jetzt sein Geld zusammenzuhalten und zu schauen, wo man sparen kann. Ich baue mir dieses Jahr im Sommer noch einen neuen Öl-Brennwertkessel ein. Meiner stammt noch aus den Neunzigern, die neueren sind effektiver. Dies ist für mich aktuell die günstigste Variante, als einen Komplettumbau durchzuführen und ab 2025 wird dies auch nicht mehr möglich sein, den einzubauen. Dann verbrauche ich weniger Heizöl. Der Preis hat sich mehr als verdoppelt innerhalb von einem Jahr, seit Kriegsbeginn über 50 Prozent Steigerung.

Dennoch konsumiere ich natürlich weiter, suche aber wie immer nach Schnäppchen. Es gibt für alle Produkte fast immer auch eine günstigere Alternative, sei es eine Eigenmarke, vielleicht ein Vorgängermodell oder B-Ware, die wie neu aussieht.

Ich habe mir letztes Jahr einen Brunnen bohren lassen, 40 Meter tief, auch zum Schnäppchenpreis. Ich hatte Angebote von bis zu 10.000 Euro, die sind doch verrückt! Dadurch spare ich eine Menge an Wasser außerhalb vom Haus. Wasser ist schon lange nicht mehr billig.

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Mein älteres Auto fahre ich weiterhin. Gibt gar keinen Grund für ein Neues, funktioniert doch alles und die Reparaturkosten sind niedrig. Die Ersatzteile bestelle ich im Internet und lasse sie in einer Hinterhofwerkstatt einbauen. Der Werkstattbesitzer hat sich günstig in einem schäbigen Gebäude eingemietet, Mitarbeiter hat er keine. Somit sind seine Preise moderat. Ich muss nicht seinen Palast bezahlen und auch nicht die Sekretärin finanzieren.

Aktien sind trotz der jetzigen Situation ideal, auch wenn es aktuell mit dem Aktienmarkt nach unten geht. Man muss langfristig denken. Einige habe auch Allzeithoch und dies sind nicht die Öl- und Gasaktien, wo man es vermuten würde. Man muss Aktien kaufen, wenn die Kanonen donnern. Leider donnern sie jetzt wirklich. Dennoch bietet sich jetzt die Gelegenheit, Qualitätsaktien oder hohe Dividendenaktien einzusammeln. Vermögen werden in Krisen aufgebaut, wenn andere Angst haben. Dann muss man selbst Mut beweisen.

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